Band 
Erster Theil von A bis Epo.
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Streif, auf die Veränderlichkeit des Monddurchmessersbey Sonnenfinsternissen u. dgl. berufen. Einiger dieserGründe bedient sich Wolf (Mein. , um die hoch.

sie Aehnlichkeit zwischen Erd - und Mondlust zu erweisen,die er so weit treibt, daß er es im Monde sogar, wie beyuns, regnen, hageln, schneyen und reifen läst. Halles(kbilvs'lkrans. no. Z4Z.) und Eouville (blill. 6e I'kicacl.roz'. tiex 8a. r 7«5.) wollten bey der Sonnenfinsternis)am z May 1715 sogar Blitze im Monde gesehen haben.Von ähnlichen neuerlich beobachteten Erscheinungen s. denArt. Mond.

Einige dieser Beweise, z. B. der aus dem hellenRinge bey Sonnenfinsternissen, aus der länglichen Gestaltder Planeten, und dem unregelmäßigen Fortrücken derFiysteme bey Annäherung an den Mondrand, lassen sichdadurch entkräften, daß man diese Phänomene eben soleicht und natürlich aus der Beugung der Lichkstralen her.leiten kan. Ein solcher Ring zeigt sich um jeden Körper,Mit dem man sich die Sonne verdeckt, oder mit dem mandas in einen verfinsterten Ort fallende Sonnenlicht auf-fängt; wie de la Hr're und dc l'Isle (Mm. I'^ca6.lies 8c. !?lZ. p. 14.7.) gezeigt haben. Das Zitterndes Sonnenlichts und die größere oder geringere Deutlich-keit der Mondflecken scheinen eher von Dünsten in unsererAtmosphäre herzurühren; der Lichtstral in der Hölung desPlato läst sich durch das Einfallen des Sonnenlichts zwi-schen Bergen in ein übrigens dunkles Thal auch ohne At-mosphäre begreifen; die Vergrößerung des scheinbarenSonncntellers bey ringförmigen Sonnenfinsternissen kaneine Wirkung der Beugung des Lichts seyn, obgleich Eu,ler (klöm. 6e l'/^cacl. cle krusse. 1748- S. ioz.) dar-aus wirklich eine Mondlust schließt, die aber soo mal dün-ner, als die unsrige, sey.

Die neuern Vertheidiger der Mondatmosphäre, z. B.k)tt Sejour cle I'/^ca6. eies 8c. 1775. ?' 268.)

wenden dagegen ein, durch Erklärungen aus der Beugungstoße man jene Beweise nicht um; denn Beugung der