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Diejenigen, welche den ersten Theilen der Materiedie Ausdehnung absprechen, machen sich freylich hicvon,so wie von der Materie überhaupt, andere Begriffe, siN7arerie. Untersuchungen hierüber gehören mehr fürden Metaphysiker, als für den Naturforscher, und gehenallein Vermuthen nach weiter, als der Schöpfer dem Men-schen hier zu sehen vergönnt hat; man tauscht sich dabeymit dein Wahn, etwas zu wissen, welchem der weisereund bescheidnere Naturforscher ein offenherziges Geständnißder Unwissenheit weit vorziehet,
Mraction/ Anziehung, -urrgäia.
Das Phänomen der Körperwelt, da Körper sich einandernähern, oder, wenn sie aufgehalten werden, sich zu nähernstreben, da sie nach der Berührung an einander bleiben,oder doch der Trennung widerstehen, ohne daß man eineäußere in die Sinne fallende Ursache davon, einen Druck,Stoß u. dcrgl. gewahr wird. So fällt ein freygelaffenerKörper senkrecht auf die Erdstäche nieder, nähert sich derMasse der Erde, oder äußert doch, wenn man ihn daranhindert, sein Bestreben zu fallen, durch sein Gewicht,durch Druck au f das, was ihn trägt; so fließen zween ein-ander berührende Wassertropfen in einen zusammen u. si w.,ohne daß man eine äußere Ursache davon bemerkte; dieErfahrung zeigt uns, daß es geschehe, belehrt uns abergar nicht darüber, warum es geschehe.
Wie weit sich dieses Phänomen erstrecke, last sichaus folgenden Beyspielen übersehen. Die Theile oller fe-sten Körper hängen zusammen, und widerstehen der Tren-nung; auch die Theile der fiüßigen lassen sich nicht ohneWiderstand trennen, und vereinigen sich in Tropfen; flüs-sige Körper hängen sich an feste, die sie benetzen; polirteMarmorflächen oder Spicgelrafeln hängen bey der Berüh-rung, auch bey dazwischen liegenden feinen Haaren oderScwenfädcn, zusammen; das ficht beugt sich beym Vor-übcrgange beym Rande der Körper vom geraden Wegeab; jeder Körper nähert sich freygelassen der Erde, oderfällt gegen dieselbe; der sonst senkrecht gedehnte Bleywuyf