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Gegenstandes wie im verfinsterten Zimmer umge-
kehrte Bilder der Gegenstände auf der dem Glase gegen-überliegenden Wand entstehen. Auch ist der innere mitder gläsernen Feuchtigkeit erfüllte Raum des Auges einemsolchen Zimmer völlig ähnlich, und wird durch den schwar-zen die braune Haut von innen bekleidenden und durch diedurchsichtige Netzhaut durchscheinenden Leim verdunkelt.
Diese Aehnlichkeit des Auges mit dem verfinstertenZimmer, welche porra (ve restsÄions, oprices psrrslibri ix. ddeapol. i;8Z. 4-) zuerst entdeckt hat, leitetedie Naturforscher auf bessere Wege zur Erklärung des Le-bens, und bewieß, daß dabey etwas von außen her inö2lliqe komme, da unter den Alten viele geglaubt hatten,die Stralen gierigen vorn Auge aus, wie etwa der Stock,durch den man etwas befühlt, von der Hand ausgeht,porra selbst war inzwischen von der richtigen Erklä-rung noch weit entfernt. Er nahn, die Oefnung desSterns für das Loch im Laden des Zimmers lind die Kry-stallinfe für die Wand an, auf welcher sich das Bild ab-mable; er behauptete auch dieser Theorie gemäß, daß vonjedem Punkte der Sache nur ein einziger Stral ins Augekomme.
Repler, der soviel neue Wahrheiten gelehrt hat,lebrte auch zuerst ( ?graIipomena -ick Virellionem, ?rf.,604. 4. csp. z.) die Art und Weise der Entstehung desBildes richtig. Er zeigte, daß es auf die Netzhaut falle,und daselbst deutlich seyn müsse, wenn Mail deutlich sehensolle. Er war der erste, der aus jedem Punkte des Ge-genstandes mehrere einen Kegel bildende Stralen ins Augekommen, lind durch den Punkt ihrer Wiedervereinigungden Ort bestimmen ließ, in welchem sich das deutliche Bilddes stralenden Punkts entwirft. Schemen in Rom setzteendlick im Jahre 1625 diese Keplerische Erklärung ganzaußer Zweifel. Er schnitt von einem Ochsen - oder Schaaf-auge die Hintern Häute bis auf die Netzhaut weg, und er-blickte nun die Bilder solcher Gegenstände, die sich in dergehörigen Entfernung befanden, aus der bloßen Netzhaut