Band 
Erster Theil von A bis Epo.
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zu machen gesucht; wodurch aber eine unerträgliche Un-richtigkeit entsteht. Die Einrichtung ist so, wie sie dieFigur vorstellt, angenehm und vieler Verzierungen fä-hig , aber wegen des hinzukommenden Reibens an der Axeder Rolle zu genauen Beobachtungen schlechterdings un-tauglich; Hook selbst verwirft sie wieder (kfiil. Iran;,no. 18 5 ).

Das Barometer mit der schrefgebogiren Röhre,Taf. lll. Fig. 45. fallt, weil sich der Druck flüßiger Mate-rien nach ihrer senkrechten Höhe richtet, von i bis !<, wenndas gewöhnliche nur von l bis l( fallt. Der Einfall isksinnreich; aber das Reiben wird durch den Druck des Queck-silbers auf die unter? Seite der Röhre /X L sehr verstärkt,und die Quecksilberstachen bey i oder I< stehen nie wagrecht,daher es fast unmöglich ist, ihre senkrechten Höhen über Ogenau zu bestimmen. Mustchenbroek (lmmll. oll I'tul.noc. "cko. ll. §. 2078.) schreibt die Erfindung dem RitterMovlnnd zu; Eeupold (Ilieorr. oerolkor. Lop. III )sagt, Ramazzmi (kchbemerilles boromerricos, lVlunni.xo§. 4.) beschreibe sie als seine eigne.

Das rechtwmklrchce Barometer ä /'

des Johann Bernoulll ward von seinem Er-finder gegen das Jahr 1710 der pariser Akademie vorge-legt. Es ist in Hermanns Phoronomie (Amlk. >716. 4.)beschrieben. Der altere Lassim hatte den Gedanken ehergehabt, aber nicht ausgeführt. Es ist unten rechtwinklichcumgebogen, Taf. lll. Fig. 46. und mit einer engern hori-zontalen Röhre b a verbunden, die bey 6 offen bleibt.Das Quecksilber steigt und fallt bey o, und reicht bis i.daß also die Flache i im wagrechten engen Schenkel weitfortgetrieben wird, wenn cs ini weiten Gefäße bey 0 nurwenig fallt. Hier bleibt der Anfang der Scale bey ll im-mer derselbe. Aber das Reiben ist wegen des Drucks aufdie untere Seite von b c sehr stark, und die iuft muß bey iauf die Säule o ll erst mittelbar durch > b wirken, so, daßdas Quecksilber bey einem niedrigen Stande im gewöhn-lichen Barometer 2 Lin. steigen kan, ohne daß es sich indiesem im geringsten bewegt. Auch wirkt die Wärme in