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beyde Quecksilbersäulen rr 6 und 6 > auf eine ziemlich ver-wickelte Art.
Alliontons (kemargues er experienees pbzligueslur les barvm. erc. ?s>ri5 169z. 12.) hat da6 Taf. Ul.Fig. 47. vorgestellte kegelförmige oder conische Bars-Nl."cr angegeben, und zum Gebrauch auf der <see vor.gesti-lagen. Es besteht aus einer Z—4 Schuh langen beyr> verschloßnen, bey b ofnen tonischen Glasröhre ab. Manfüllt in dieselbe etwa 29 Zoll hoch Quecksilber, und kehrtdie Röhre um. Das Quecksilber, welches bey einer Höhevon 29 Zollen schwerer als die Luft ist, fallt ^ kömmt aberdabey in Theile, wo die Röhre weiter ist. Dadurch ver-kürzt sich seine Säule, wird z. B. 28 Zoll w. bis sie dieLänge erreicht, die mit dem Drucke der Luft das Gleichge-wicht hält. Dann bleibt sie z. B. in cck stehen. Wirddie Luft leichter, so fallt das Quecksilber weiter herab, undVerkürzt sich dadurch wieder bis zum Gleichgewicht; wirdsie schwerer, so treibt sie das Quecksilber so weit herauf indie engern Theile, bis eö sich wieder bis zum Gleichgewichtverlängert hat. Der Raum a a ist luftleer. In der Theo-rie läst sich nicht leicht etwas sinnreicheres gedenken; alleindie Schwierigkeit, eine genau tonische Röhre zu erhalten,,macht es immer nöthig, die ganze Lange der Säule cck zumessen, wodurch das Werkzeug wieder zu einem gewöhn-lichen Barometer wird, bey dem noch überdies das Reibenwegen der Bewegung der ganzen Säule sehr stark ist, undwegen einer bald anzuführenden Eigenschaft der Röhrenvon verschiednen Durchmessern noch eine neue Ungewißheitentsteht.
Alle diese Vorschläge, die Barometerveränderungendurch größere Räume auszudehnen, sind zweckwidrig.Das einfache Barometer stlbst bleibt allezeit bis auf^z Liu.unzuverläßig, lind da sich diese Größe noch mit bloßenAugen oder doch durch Hülst eines Vergrößerungsglasesunterscheiden last, so ist es höchst nachtheilig, durch eineunnothige Vergrößerung derselben das Instrument' nochfehlerhafter zu machen.