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hängen des Quecksilbers nicht. Die Angaben beyder Ska-len werden addirt. Steht z.B., wie in der Figur, auf ei-nem Berge, I bey r 8, O bey 4 Zoll, so ist die ganzeHöhevon l über O, also die eigentliche Barometerhöhe, 22 Zoll.
Der Ritter Landriani seht nach Magellan (Be-schreibung neuer Barometer, nebst einer Anweisung zumGebr. ders. Leipzig 1782. 8-) statt der Scale am kürzernSchenkel, eine Büchse mit einem elfenbeinernen Hahne an,und will, man solle bey der Beobachtung den Hahn ver-schließen , und das über denselben aufgestiegene Quecksilberaus der Büchse durch einen Trichter in eine enge an denTrichter geschmolzene horizontale Glasröhre gießen, sowerde man durch eine an derselben angebrachte Scale dieMenge des ausgelaufenen Quecksilbers sehr genau abmes-sen , und dadurch den Stand des Barometers bis auf ^Linie bestimmen können. Das ausgelaufene Quecksilbermuß nachher wieder inS Barometer gegossen werden. Ma-gellan nennt dies ein stereomerrisches Barometer.Allein der Zeitverlust bey jeder Beobachtung, die Gefahr,beym Aus- und Eingießen Quecksilber zu verlieren odermit Luft und Schmuz zu vermischen, auch durch den Hahneinmal mehr, das anderemal weniger abzuschneiden, machtdiese Einrichtung unbrauchbar, und die gesuchte Genauig-keit ist ohnedem höher getrieben, als es die Natur der Ba-rometer überhaupt verstattet.
Magellan selbst (a. a. Q.) schlagt vor, das Heber-barometer um einen Punkt am länger» Schenkel, wie etwader Punkt Null in der Figur, beweglich zu machen, undbey jeder Beobachtung in eine schiefe Lage zu bringen, bisdas Quecksilber im kürzern Schenkel die auf dem Bret ver-zeichnete Horizontalfläche o 0 erreiche. Der Bogen, deralsdann vom obern Ende der Röhre ^, oder von irgendeinem andern Punkte des längern Schenkels beschriebenworden ist, soll nun, durch eine Scale abgemessen, denStand des Barometers angeben. Ich kan nicht absehen,was diese Künsteley helfen solle, welche offenbar nur dieFehler vermehrt, und den Einfluß der Wärme unregel-mäßiger macht. Soll sie blos die Beobachtung an zwo