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Scalen ersparen, so ist diese Bequemlichkeit sehr theuererkauft.
Changeux (velcriprion cks nouveaux karomerresL gppenciice, Journal cke pkylique, lVIai. 178 z.) will (Taf.III. Fig. 50.) daö Barometer mit dem Behältniß noch miteiner Röhre c (appenckice) versehen, welche von c gegencketwa um eine Linie in die Höhe lauft, bey 6 aber aufwärtsgebogen und offen ist. So, meint er, werde das Queck-silber nie über c steigen, also im Behältnisse die Horizon-talebne c bey allen Veränderungen des Steigenö und Fül-lens von I immer dieselbe bleiben. Diese Absicht aberwird nicht erreicht, weil der Anhang bey c schief stehenmuß, damit das hincingetretene Quecksilber nachher wiederzurücklaufe. Wenn also der Anhang ganz voll wird, stehtdie Horizontalebne im Behältniß doch i Linie höher, alswenn er leer ist. Außerdem wird auch das Anhängen in csehr stark.
Man sieht aus dem bisherigen, wie sehr man amBarometer gekünstelt, und wie oft man sich von derjeni-gen Simplicität entfernt habe, welche ohne Ausnahme dasKennzeichen guter Werkzeuge ist. Ich enthalte mich allerfernern Bemerkungen hierüber, und gehe zu den Vor-schriften zu Verfertigung der Barometer fort, bey welchenich blos auf Barometer mit Behältnissen und Heberbaro-meter Rücksicht nehmen werde.
Verfertigung der Barometer.
Die Glasröhren zum Barometer werden am bequem-sten von —2 Lin. Weite im Lichten, und H Lin. Glas--dicke gewählt. Sie müßen, so viel möglich, eine durch-gehends gleiche Weite haben; beym Heberbarometer müs-sen wenigstens die Theile beyder Schenkel, in welchen dieQuecksilberstachen steigen und fallen, vollkommen und durch-gehends gleich weit seyn. Man nennt die Untersuchungder gleichen Weite der Röhren das Calibrireii. Sie hatbey den weitem Barometerröhren mehr Schwierigkeit, alsbey den engern zum Thermometer dienenden. De Lücsteckt in dieser Absicht einen Kork in die Röhre, gießt