Band 
Erster Theil von A bis Epo.
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Quecksilber darauf, zieht den Kork mit einem Faden im- l

mer weiter fort, und sieht, ob das nachlaufende Quccksil- -

der überall einen gleich langen Raum einnimmt. Luz i

verstopft das eine Ende der Röhre, füllt aus einem kleinen j

Maaße Quecksilber darüber, und sieht, ob das zweyte, i

dritte rc, darüber gefüllte Maaß in der Röhre einen eben folangen Raum einnimmt, als das erste.

Die Röhren werden vorher wohl getrocknet, und mit ieinem durchgezogncn trocknen Schwamm gereiniget; dannschmelzt man das eine Ende an der Flamme fo zu, daßman keine feine SpiHe, sondern eine kleine und gleichför-mige Wölbung erhalt. Man giebt ihr zugleich die amuntern Theile nöthige Krümmung; deren jedoch daö Ba-rometer Taf. lll. Fig. 40. nicht bedarf. Hierauf muß siesogleich, und zwar nothwendig über dem Feuer, oder mit ^Aschen des Quecksilbers, gefüllt werden.

Das Quecksilber muß vorher wohl gereiniget seyn, 'Luz empfiehlt hiczu priestley's Methode, dasselbe in !einer gläsernen Flasche so lange zu schütteln, bis sich keineschwarze blcyische Materie mehr davon absondert. So-bald es ganz rein ist, fängt es beym Schütteln an zu ras-seln. DaS gereinigte Quecksilber last man durch einen pa-piernen oder gläsernen Trichter in die Röhren laufen, bisetwa noch z Zoll der Röhre leer sind. In gekrümmten ;Röhren wird es bey stach gelegter Röhre in den kürzernSchenkel eingefüllt, bis es die Krümmung, so viel mög-lich, anfüllt; dann hält man die Oefnung zu, kehrt die !Röhre um, und bringt das, was durch die Krümmung >in den länger» Schenkel gekommen ist, durch Schütteln ^vollends hinab bis an das zugeschmolzene Ende. Da diesmühsam ist, so krümmen manche die Röhre erst, wenn sieschon gefüllt ist, wobey aber die Röhren leicht zersprin-gen , sobald der eben glühende Theil vom Quecksilber be-rührt wird.

Das Rochen des Quecksilbers in der Barometer-röhre, welches zur Güte der Barometer so wesentlich noth-wendig ist, ward dem Herrn du Fav (lvlem. cka I acack.ro/. ckes Lc. 17^.) von einem deutschen Glasarbeiter als