Band 
Erster Theil von A bis Epo.
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Lichts nicht Widerstand, sondern, was diesem geradeentgegengesetzt ist, Anziehung zur Ursache habe.

Brechung der Lichtftralen, Geralenbre-

<1)UNg liefio<Ü>n racliorum lucir, /«r/«-

mle-'e. Die Ablenkung der Lichtstralen von ihrer vorigenRichtung, wenn sie aus einem durchsichtigen Körper in ei-nen andern von einer unterschiedenen Dichtigkeit überge-hen. So verlast (Taf. l. Fig. i z.) der Licbtstral 8(7»wenn er aus der Luft in den gläsernen Würfel (7P über-geht, seine vorige Richtung-8 (7 k., und nimmt innerhalbdes Glases den Weg d Gierige er bey K aus demGlase wieder in die Luft über, so würde er au st neue dieRichtung (7IL verlassen, und nach einer andern Linie inder Luft fortgehen. Auf dieser allgemeinen Eigenschaft desLichtes beruhen alle Phänomene des Sehens durch durch-sichtige Mittel, z. B. durch Gläser, durch Liquoren, durchdie Luft der Atmosphäre u. s. w-, und die Wissenschaft, inwelcher diese Erscheinungen aus dem Gesetz der Stralen«brechung hergeleitet werden, heist die DioptkE.

Der Name Brechung mag ohne Zwei-

fel daher entstanden seyn, weil ein schief ins Wasser gehalk-ner Stab oder ein Ruder, durch die Wirkung der Skra-lenbrechung gleichsam zerbrochen erscheint. Der inSWasser gesenkte Theil scheint eine andere Linie zu machen,als der außer dem Wasser befindliche. Wenigstens ist die-ses Phänomen der Brechung eines der ältesten, die manwahrgenommen hat, und wird schon vom Aristoteles inseinen Aufgaben erwähnt.

Um die Größe der Brechung, und das Gesetz, nachwelchem sie sich richtet, gehörig bestimmen zu können, stelltman sich (Taf. l. Fig. iz.) an dem Einfallspunkte (7,wo der einfallende Gtral (rncliu; inciäem) die brechendeFläche HII (71) trift, eine auf diese Fläche lothrecht stehendeLinie K(7bl vor. Diese Linie heist das Einfallslorhoder Neigungsloth (catbenis incicienriae), der Winkel,den der einfallende Stral mit mit ihr macht, 8(7K —l.(7bl,der Einfallswinkel, Neigungswinkel (onZutus in-