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leide bey der Brechung von den Körpern Widerstandwelches nirgends erwiesen sey, und durch Bradlev'sBeobachtungen (st Abirrung des Lrchrs) widerlegtwerde, da die schnelle Bewegung der Erdatmosphäre denWeg der Lichtstralm keineswegs störe. Man kan nochhinzusetzen, daß Zurückwersung und Brechung einerley Ur-sache haben (st Zurückwersung), und da bey der Zu,rückwerfung kein Widerstand mitwirkt, auch bey der Bre-chung keiner angenommen werden könne, daß überdies dieBrechung des Lichts im dichtem Mittel auf den Perpen-dikel zu geht, da die Brechung fester Körper in wider-stehenden Mitteln vorn Perpendikel ab gerichtet ist.
Noch einige Erklärungen, z. B. HcrigonS, Grego-ry's, Mairanö, Daniel Bernoullis übergehe ich; auch giebtes vielleicht noch mehrere, die mir nicht bekannt gewordensind. Wenn man alle zusammen hält, so wird es Ver-wunderung erregen, daß einerley Folge aus so mancherley'zum Theil ganz entgegengesetzten Gründen hat hergeleitetwerden können. Es erklärt sich aber dieses daraus, daßdas Gesetz eines beständigen Verhältnißes der ostgedachtenSinus sehr vielen Bedingungen zugleich Genüge thut.Unter diesen wählte man bald die eine, bald die andere zumGrunde des Beweises, und konnte aus allen das Verhält-niß wieder folgern. Das hcist, man legre das schon indie Voraussetzungen, was man beweisen wollte. Diemerklichste Verschiedenheit zwischen diesen Erklärungsartenäußert sich in Absicht auf den Widerstand der Körper linddie Geschwindigkeit des Lichts. Fermac, Barrow undBernouUi lassen das Licht im dichtem Mittel mehr Wi-derstand antreffen und langsamer gehen, Leiblich läst esbey stärkcrm Widerstände dennoch geschwinder forteilen,Dkscarresob er gleich sonst den: Lichte gar keine succes-sive Fortpflanzung beylegt, redet hier doch von kürzerer
*) Doch sind hievon, wie mich baucht, noch-Huygensund Eulers Theorien auszunehmen. Sie lassen zwar dieSchwingungen im dichtem Mittel langsamer fortgehen, er.klaren dies aber doch nicht für eine Folge des starkem Wi-derstand».