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die krumme Linie schon mit der Glasfläche parallel wird,ehe der Stral noch diese Flache erreicht, so geht das, wassonst Brechung war, jetzt ganz in Zurückwerfung über.
Hiebcy stehen nun nach den angeführten Sätzen(Princip. k.. k. prop. 94.) für eben dieselben Mittel, z.B. Luft und Glas, die Sinus des Einfalls- und Bre-chungswinkels stets in einerley Verhältnisse, und die Ge-schwindigkeiten in beyden Mitteln verhalten sich umgekehrt,wie diese Sinus. Llairant (iVIem. cie Paris 17z 8-) hatfür die kleinen Curven, welche der Stral bey der Brechungbeschreibt, einen allgemeinen Ausdruck gesucht, der alleFälle begreift, wo sich die Anziehung wie irgend eine Po-tenz der Entfernung verhält. Er findet aus demselben dasVerhältniß der Sinus der Neigungswinkel des ersten undletzten Elements dieser- Curven, und es zeigt sich, daß die-ses Verhältniß nicht von der Größe des Einfallswinkelsabhänge, sondern blos auf die Geschwindigkeit des einfal-lenden Strals, auf das Gesetz der Anziehung, und aufdie Dichte der Mittel ankomme. Es ist daher entschieden,daß im System der Anziehung, ihr Gesetz sey auch, wel-ches es wolle, das Brechungsverhältniß des Lichts bey ei-nerley Mitteln immer dasselbe bleibe.
Die Anziehung der Körper gegen das Licht ist, alsPhänomen betrachtet, durch die Versuche über die Beu-gung der Lichtstralen, unläugbar erwiesen. Was sie sey,oder durch welchen Mechanismus sie bewirkt werde, ist Hie-bey nicht die Frage (s. Arrraction). Auch ist ihre Stärkeund ihr Gesetz unbekannt; wir können nur soviel behaupten,daß sie weit stärker als die Schwere seyn, und in umge-kehrtem Verhältnisse einer Hähern, als der zweyten, Po-tenz der Entfernung stehen müsse. Dies vorausgesetzt,erklärt Newtons Theorie die Ursache und das Gesetz derBrechung so vollkommen, und stimmt mit der Erfahrungund in sich selbst so wohl überein, daß ihr nicht leicht einKenner der ächten Physik und Geometrie seinen Beyfallversagen wird.
Smith (Lehrbegr. der Optik S. 441.) bemerkt, daßalle Theorien, außer Newtons , annehmen, das Licht