Band 
Erster Theil von A bis Epo.
Seite
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Des Düc de Lhaulnes sinnreiche Methode, Bre-chungsverhältnisse des Glases, durch Betrachtung von Ge-genständen, die unter Glasplatten liegen, mit dem Mikrc^skop zu bestimmen, findet man in den kääm. äe Lerlin,1767. Er fand das Brechungöverhältnißfür Crownglaö i : v,66zfür Flintglas i : 0,628.

Die Herren Lader und Brrsioir haben mit einerholen Glaslinse Versuche über die brechende Kraft der Lr-guoren angestellt, deren Resultate in den lVIem. cle ?sris1774. beschrieben werden. Sie füllten die Linse mit ver-schiedenen durchsichtigen Liquoren, und maßen die Weite,ill der sich das Bild eines 72 .Schuh weit entfernten Ge-genstands deutlich darstellte. Auch diesen Versuchen nachhat daß desiillirte Master die schwächste brechende Kraft,worauf die Auflösungen der Salze im Wasser und derWeingeist folgen; die Oeke, und vornehmlich das Terpen-tinöl, brechen das Licht am stärksten.

Brechung in ebnen Flächen.

Aus dem allgemeinen Gesetze der Brechung lasseysich leicht folgende Satze herleiten.

1. Parallele Stralen, in einer Ebne gebrochen, blei-ben parallel.

2. Auseinander gehende Stralen, in einer Ebne ge-brochen, nähern sich mehr, oder divcrgiren weniger, wennsie in ein dichteres Mittel treten; sie entfernen sich nochmehr von einander, wenn sie in ein dünneres treten.

z. Zusammenfahrende Stralen, in einer Ebne gs-brochen, entfernen sich mehr, oder convergiren weniger,wenn sie in ein dichteres Mittel treten; hingegen conver-giren sie stärker, wenn sie in ein dünneres Mittel über-gehen.

4. Geht ein Lichtstral durch ein durchsichtiges Mit-tel, welches mit zwo parallelen Ebnen begrenzt ist, wiederin das vorige Mittel über, so ist seine Richtung nach demBrechen, der vor dem Brechen wieder parallel. Dahererscheinen Gegenstairde, durch eine ebne Glasplatte, z. B*

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