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Newton das Licht bey der Brechung, Zmückwersung lindBeugung die Körper nicht wirklich berühre, sey dagegenkeinEinwurf; eS könne ja seyn, daß überhaupt Vertrei-bung aus dem Orte und Mittheilung der Bewegung nichtunmittelbare Berührung, sondern nur große mögliche An-näherung erfordere.
Uebrigens vermag das Drennglas bey gleicher Ober-slache und Krümmung dennoch weniger, als der Brenn-spiegel, welcher mehr Licht zurückwirft, als das Glas durch-lüft, eine kürzere Brennweite hat, und von der Farben-zcrstreuung gänzlich frey ist. Dagegen ist das Brennglas,wegen der Lage seines Brennpunkts hinter dem Glase, fürdie Versuche weit bequemer, und es würden sich nie so weitfortgesetzte Reihen derselben, als die erwähnten, mit -inemBrcmsspiecel anstellen lassen.
Macqrree cöyw. Wörterbuch, Art. Brennglas.
L>-rAs« OiLt. rsilonne äe PIi>s. srt.
Brennpunkt, ?ocus, stoprr. In der Physik
versteht man unter diesem Worte den Ort, in welchen dieBrennspiegel und Brenngläser die auf sie fallenden Son-nenstralen vereinigen.
Es ist zuerst zu bemerken, daß Hiebey nur von sol-chen Stralen die Rede seyn könne, welche aus eilten»Punkte, z. B. dem Mittelpunkte der Sonnenscheibe, auS-gestossen sind. Selbst die vollkommensten Brenngläser,bey welchen gar keine Abweichung statt fände, würden nursolche Stralen, die aus einem Punkte ausgegangen waren,wieder irr einen Punkt vereinigen; die aus den nebenlie-genden Punkten der Sonne ausgegangenen müssen sich wie-der in nebenliegenden Punkten vereinigen; und so entstehean dem Orte der Vereinigung ein deutliches Bild der Son-ne, dessen Halbmesser so groß ist, als die Brennweite mdie Tangente des scheinbaren Halbmessers der Sonne mul-tiplicier. Seht man diesen Halbmesser 16 Min. und dieBrennweite — k, so ist der Halbmesser dieses Bildes— ^ 5. Wenn also von aileu auffallenden Sonncn-stralen die Rede ist, so werden diese, selbst von den voll-
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