Band 
Erster Theil von A bis Epo.
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Bren 45;

habne Brcnnglaö, weil er eine nur halb so große Brenn-weite hat.

!>peculum ulkorium s. csulkicum,M>o«> Ein Spiegel, welcher das auf ihn fallen-

de Sonnenlicht in einen engen Raum vereiniget, wo eö aufdie Körper, wie ein heftiges Feuer, wirkt.

Hohlspiegel vereinigen die mit ihrer Are parallel ein-fallenden Sonnenstralen in enge Raume. Der parabo-lisch gekrümmte Hohlspiegel vereiniget Stralen, die aussehr entlegnen Punkten der Are kommen, genau in seinemBrennpunkte, s. parabolische Spiegel; der gewöhn-liche sphärishe Hohlspiegel bringt sie nur nahe um denPunkt der Axe zusammen, welcher vom Spiegel um denvierten Theil des Durchmessers seiner Sphäricitat entferntist, st Hohlspiegel. Da die Sonnenscheibe eine merk-liche Größe hat, und die Are des Spiegels nur gegen ei-nen Punkt derselben gerichtet seyn kan, so kan nie ein Spie-gel alle Sonnenstralen in einen Punkt zusammenbringen;sie werden nur in einem engen Raume vereiniget, s. Brenn-räum.

Es giebt noch mehrere Gestalten von Spiegeln, dieman zum Brennen nühen kan, z. B. die Gestalt einerZone der innern Flache eines holen gleichseitigen Kegels(s. VVicieler cle peauliari checulorum caniiicornm geiiersin .gcacl. 'I'beocl lpglonnoe, Vol. IV. kch k. P. Z8 > )-Lamberr (!Vlem cie kerlin 1770. p. 51.) hat mit einemsolchen Kegel gezündet. Selbst mehrere Planspiegel las-sen sich so vereinigen, daß sie wie Brennspiegel wirken.

Wenn ein Brennspiegel die gehörige Wirkung thunsoll, so muß seine Axe genau gegen den Mittelpunkt derSonnenscheibe gekehrt werden; ei» Kennzeichen hievon ist,wenn das im Brennraume mit einer auf der Aye des Spie-gels lothrechten Ebne aufgefangne Licht eine völlig kreis-runde Scheibe bildet. Alsdann steht der Brennramn ingerader Linie zwischen der Sonne und dem Spiegel. DieseLage des Brennraums macht die Versuche mit dem Brenn-spiegel unbequemer, als die mit dem Brcnnglase, obgleich