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sie in der Breite von Paris 39 zmal größer sey, als dieWärme, welche die Sonne daselbst am kürzesten Tagehervorbringt. Er leitet die Verschiedenheit der Klimatezum Theil davon her, daß die Erde anfangs stüßig gewe-sen und erst durch die Sonnenwärme auf der Oberstäche ge-härtet worden sey. Dies sey wegen der Ungleichheit derSonnenwarme auf eine sehr ungleiche Art geschehen, unddaher die Ausbreitung der eingeschloßncn Wärme durchdie Verhärtung der Rinde in der heißen Zone weit stärker,als gegen die Pole zu, verhindert worden, daher die Grund-wärme um den Aequater am stärksten sey.
So hypothetisch auch der letzte Theil dieser Erklärungist, so beruhen doch die Gründe, aus welchen Mairanüberhaupt eine Grundwärme annimmt, auf unbezwcistetenThatsachen. Je tiefer man in die Erde hinabkömmt, destomehr hören die Veränderungen der Wärme und Kälte auf,und die Temperatur nähert sich einer gewissen das ganzeJahr durch unverändert bleibenden Grenze. In den tie-fen Kellern unter der pariser Sternwarte hält sich das reau-münsche Thermometer unverändert auf 12 Grad über deinEispunkte. Ware irgend ein Ort auf der Erde, wo dieTemperatur deas ganze Jahr durch einerley bliebe, somäste diese Grenze daftlbst die Oberfläche der Erde tref-fen; sie muß auch unter übrigens gleichen Umständen destotiefer liegen, je größer die jährlichen Veränderungen, d. i.je näher die Pole sind.
Es scheint also gewiß zu seyn, daß das Innere derEtde eine bestimmte den äußern Abwechselungen nicht un-terworfene Wärme habe. Dies ist auch sehr natürlich,da die einzelnen äußern Einwirkungen zu schwach sind, umdas Ganze zu durchdringen. Ob aber diese Wärme, wieMairan will, in größer» Tiefen immer zunehme, undalso von einer dem Mittel der Erde eignen großem Hitzeherrühre, ist unentschieden, da unsere Beobachtungen nochviel zu wenig ins Innere der Erde gedrungen sind. Mai-ran beruft sich zwar auf Erfahrungen, aber nvm kau ihmandere entgegenstellen. Bergmann fuhrt an, daß imSchachte in Fahlun das Wasser, aus einer Tiefe von z t>s