Band 
Erster Theil von A bis Epo.
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bewegen. Ueberdjes hangen auch stößige Körper zusam-men, ja sogar feste, indem ihre Theile in heftiger Bnve-gung sind, z. B. schwingende Saiten, tönende Glocken,Metalle, indem sie gehämmert werden, u. m.

Jacob Bernoulll (Oe gravirace aeclieris, ^mlk.»68z. 8. und in s. Opp. 'I'o. I. x>. 45.) nimmt an, dieTheilchen der Körper würden durch den Druck einer auf siewirkenden flüßigen Materie zusammengehalten. Er nimmtzuerst die Luft für diese Materie an. Dies ist ganz falsch,weil der Zusammenhang fester Körper unter der Glocke derLuftpumpe nicht im mindesten geschwächt wird. Bernoulliselbst findet am Ende die Luft unzulänglich, und sieht diesals einen Beweis für das Daseyn eines Aethers an, ei-ner äußerst feinen, flüßigen und elastischen Materie, welcheauf Theile, die sich genau berühren, zwischen denen sie sichalso nicht aufhalten könne, nur von außen her wirke, undsie zusammendrücke. Habe ein Körper viel Zwischenräu-me, und verstatte also dem Aether, in das innere zu drin-gen und durch einen Gegendruck von innen heraus entge-gen zu wirken, so sey der Zusammenhang schwächer; werdeendlich der innere Gegendruck eben so stark, als der Druckvon außen, so sey der Körper flüßig. LVmkler (Anfgr.der Physik. §. 642u.fi) berechnet hieraus, daß die Ela-sticität des Aethers i9i2,nal stärker als die Elasticität derLust seyn müsse, um einem kupfernen Drathe von ^ ZollDurchmesser, der, um zerrissen zu werden, 299 PfundGewicht erfordert, seine Festigkeit zu geben.

Newton selbst scheint dieser Hypothese nicht ganzabgeneigt gewesen zu seyn; wenigstens hat er das WortAttraction nie in dem Sinne genommen, daß dadurch eineinnere der Materie wesentliche Kraft verstanden werdensollte, welche jede fernere vielleicht im Stoß oder Druckeines äußern flüßigen Mittels liegende Ursache gänzlichausschlösse. Man findet seine Aeußerungen hierüber beyden Worten: Attracrion, Aether. Es bleibt aber im-mer unerklärbar, wie eine Materie, die alle Zwischenräumeder Körper durchdringen soll, einen so starken Ueberschußdes Drucks von außen über den Gegendruck von innen be-