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gemacht, s. Brechung der Lr'chtstralen. Aus diesemGesetze konnte nun alles, was sich von der Brechung sagenlast, mit Hülfe der Geometrie und Analysis entwickelt wer-den. Huygens Dioptrik (in s. Opulc. pockkum. Uugci.IZar. 170z. 4.) giebt hievon ein schönes Beyspiel, sowieGregor^ (kilem. Laroptr. er Oivprr. Oxon. i6yz. 8-)und Narrow (l.eLlioneLOpricgs, Uoncion. 1674. 4.).UebrigenS beschäftigten sich die Optiker des vorigen Jahr-hunderts unermüdet mit Verbesserungen der dioptrischenWerkzeuge, s. die Art. Brennglas, Fernrohr, Ver-rzrößernnISglas, und mit neuen Erfindungen und Zu-sammensetzungen, dergleichen Aircher (^rs magnalucisecumbrae, llomse 1646. lol.), Schott (iVlagia uni-versJlis, karr!. Oprica, k^rst 16;7. 4.) und Zahlt (Ocu-lus arrilloiali;, lckeidip. 1635. 5 ol.) gesammlet haben.
Die nächste Epoche in der Geschichte der Dioptrikmachen seit dem Jahre 1666 Newtons große Entdeckun-gen über die Zerstreuung des Nichts in Farben, welche beyjeder Brechung statt findet, f. Farbenzerstreuung. Durchdiese gelang es ihm, über den Ursprung der Farben, imPrisma sowohl, als an den natürlichen Körpern, etwasbefriedigenderes, als bisher, zu lehren, rurd daraus dieErscheinungen des Regenbogens, die Ursache der Abwei-chungen in den dioptrischen Werkzeugen , und eine Mengeanderer vorher theils unbekannter; theils unerklarbarerPhänomene herzuleiten. Zugleich untersuchte er die schonvon Grmialdl entdeckte Beugung derLichkstralen genauer,und machte alle diese wichtigen Entdeckungen zuerst in denphilosophischen Transaktionen, und dann in seiner Optik(Opticlcs, or Dremil'e of rbe re 6 exion 5 , refraLiion;, in-6exions cvlours osliZbr, l.oncion. 1704. 4. zweytevermehrte Ausgabe, 1718. 8. Oprice, suc //imine reckttiäir Uvnckin. 1706. gr. 4. zweyte
AuSg. Unus er 6enev. 1740. gr. 4. I'raire cl'opricius,pgr le (^Iiev. Newton, rracichr zxrr ^Vmckerck. 1720.1 0. II. gr. i2.) bekannt. Auch machte er sich um dieVerbesserung der optischen Werkzeuge verdient, verwen-dete aher seine Mühe auf die Spiegelteleskope, weil er in