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gehören, welche mehrere divergirende Liniere des Schalleswieder zusammenlenkt, und an dem Orte, wo das Echohörbar seyn soll, vereiniget, oder sie wenigstens parallelaussendet, ohne den Schall weiter zu schwachen, so wiedie Hohlspiegel divergirende Lichtstralen in ihrem Brenn-raume vereinigen, oder bisweilen parallel aussenden. Fer-ner ist eine gewisse Entfernung des zurückwerfenden Gegen-standes nothwendig, damit das Echo erst eine Zeitlangnach dem Schalle selbst zum Ohre gelange, und von jenemabgesondert empfunden werden könne., >
Da der Schall den Versuchen zufolge in einer Se-cunde logo pariser oder 1240 leipziger Fuß zurücklegt, sowürde ein Beobachter, welcher 620 leipziger Fuß oderzEllen von dem zurückwerfenden Gegenstände entferntund in der Nähe des schallenden Körpers stünde, das Echoeine Secunde spater, als den Schall, hören. Ein solchesEcho wird also von einer aus mehrern Worten bestehendenRede so viel Worte oder Sylben wiederholen, als nachgeendigter Rede in Zeit von einer Secunde gehört werdenkönnen. Dies heißt ein Vieljylbigcs Echo (poIvFIIa-dum). Ist der Zuhörer so gestellt, daß der Schall, umzu dem zurückwerfenden Gegenstände und von da bis zumOhre zu gelangen, iz 5 Ellen weiter gehen muß, als erunmittelbar vom schallenden Körper bis zum Zuhörer zngehen hat, so verstießt zwischen dem Hören des Schallesund des Echo nur ^ Secunde Zeit. Ist dieser Zeitraumriech kürzer, so kan binnen demselben nur eine Sylbe ge-hört werden , und das Echo wiederholt nur einzelne Syl-ben, ist ein emsylbiges Echo (monolyllakmm).
Auch das geübteste Ohr kan in einer Secunde nichtmehr als neun auseinander folgende Töne oder saute deut-lich unterscheiden. Man kan sich hievon versichern, wennein Tonkünstler im schnellsten Tempo die Violine spielt.Die Töne stießen in einander, und werden nicht mehr deut-lich unterschieden, wenn deren mehr als neun auf den Zeit-raum einer Secunde kommen. Daher wird zum cinsylbi-gen Echo aufs wenigste ein Zeitintervall von ß Secunde,oder ein Ueberschuß von 69 Ellen erfordert, um welchen