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der Weg des zurückgeworfenen Schalles langer, als dergerade Weg vom schallenden Körper bis zum Zuhörer,seyn muß. Wird der Schall wieder in seine vorige Rich-tung zurückgeworfen, und steht der Zuhörer beym schallen-den Körper selbst, oder ruft er selbst, so muß die Entfer-nung des zurückwerfenden Gegenstands wenigstens z 5 Ellenseyn, damit durch den Hin- und Hergang des Schallesder Weg von 69 Ellen herauskomme, der in ^ See. Zeitdurchlaufen wird. Der P. Mersenne erfordert eine Ent-fernung von 69 pariser Fuß.
Man sieht hieraus leicht, warum gewölbte Gebäude,Säle, Gänge u. dgl« so stark wiederschallen, ohne doch eindeutliches Echo zu verursachen. Die Mauern sind zumTheil zu nahe, und zum Theil machen sie eine ununterbro-chene Reihe von verschiedentlich entfernten Flächen aus,und das Ohr kan weder den ursprünglichen Schall vom er-sten Echo, noch die vielen unmittelbar in einander stießen-den Wiederkäute von einander selbst unterscheiden.
Stehen hingegen mehrere einzelne zurückwerfendeFlächen in verschiedenen Entfernungen, so kan jede dersel-ben ein eignes Echo veranlassen, und es kan aus allen zu-sammen ein vielfaches Echo entstehen, in welchem jedochdie ersten Wiederholungen gewöhnlich stärker, als die letz-tern, seyn werden, weil der Schall durch einen weitemFortgang in der just geschwächt wird. Doch können auchunter den folgenden Wiederholungen stärkere vorkommen,wenn die Flachen, von denen sie kommen, mehr Schall-linien auffassen und zurückbringen, als die nähernFlächen.
Da der Schall nach eben den Gesehen zurückgewor-fen wird, nach welchen das Licht zurückprallet, und auf de-nen die Katoptrik beruht, so nennen einige die Lehre vomEcho Racoptrik des Schalls, besser Raraphom'koder Batakustik. Der Ort des schallenden Körperswird der phomsche, und der zurückwerfende Ort oderGegenstand der phonokamprische Mittelpunkt ge-nannt.