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zweyte eigne habe, vermöge welcher sie von Abend gegenMorgen fortrückt, und nach einem Jahre wieder an ihrevorige Stelle zurückkömmt.
Man fand an der Himmelskugel die Sterne, welchedie Sonne auf diesem jährlichen Wege berührt, in demKreise Tb. liegen, welcher gegen den Aequator ätz eineschiefe Lage hat, d. h. der Stellen, wie That, die unter
And solche, wie T, die über ätz liegen. Ein Ge-stirn , das in einem solchen Kreise von Tag zu Tag weiterfortrückt, und dabey zugleich täglich einen Kreis mit ätzparallel zurücklegt, beschreibt dabey natürlich die oben er-wähnten Schraubengänge oder spiralförmigen Windungen.Hieraus ergab sich nun, daß die Sonne außer der täg-lichen Bewegung noch eine eigne jährliche habe, und mitderselben von Abend gegen Morgen in dein Kreise Tb.fortgehe.
Man bemerkte zween Tüge im Jahre, die um sechsMonate von einander entfernt waren, an welchen dieSonne im Aeguatof selbst stand, wo also Vä ihr Tag-kreis war. Weil hier vä — vtz., oder an diesen Tagendie Sonne eben so lang über, als unter dem Horizont, unddaher der Tag der Nacht gleich war, so nannte man so-wohl diese Tage selbst, als auch die Punkte des KreisesLT, wo sie an diesen Tagen stand, die NachrgleichensaeguinoÄia). In der Figur stellt V die FrühlingS-Naäwgleichd vor ; der andere Punkt, die Herbstnachc-nleiohe, ist nicht zu sehen, weil er auf die Rückseite fallt.Diese Punkte sind die Durchschnittspunkte des Aequatoksätz^und der Ekliptik TT. Man fand, daß sie einandergenau nach dem Durchmesser der Kugel gegenüberstehen;und weil Kreise auf der Kugelstache, die sich in entgegen-gesetzten Punkten durchschneiden, nothwendig grosse Kreistftyn müssen, so folgte hieraus, daß die Sonnenbahn Tb.ein gröfter RreiS sey.
Endlich bemerkte man, daß auch die zween Tage, anwelchen die Sonne ihre grosse und ihre kleinste Höhe er-reicht, oder die Tagkrcise und KT beschreibt, eben-falls sechs Monate auseinander waren. Von TT fallt der