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«und bleibende Luft; eben die Theilchen, die bey der Be-rührung aufs festeste zusammenhängen, gehen jetzt mit«der grösten Gewalt aus einander, und lassen sich sehr«schwer wieder zusammenbringen.«
Diese repellirenden Kräfte aber kan man wohl ebenso wenig für etwas den Körpern wesentliches halten, alsdie Anziehung; man muß sie vielmehr blos als eine be-queme Vorstellungsart des Phänomens der Federkraft an-sehen, das sie inzwischen keinesweges erklären. Die Frage,was die Ursache der Elasticität sey, ist noch nicht beant-wortet, wenn man von zurückstoßender Kraft der Theileredet, weil diese Kraft ja im Grunde nichts anders ist, alsdie Elasticität selbst, nach deren Ursache gefragt wird»Musschenbroek (lnrroci. scl plnl. nar. "I'o. ll. §. 1202.)folgt Newton zwar darinn, daß die Elasticität der Lust,die er von der Federkraft fester Körper sorgfältig unter-scheidet, von einer Repulsionskräft abhänge, er fragt abermit Recht Nach einer fernern Ursache, und setzt hinzu: 8eclhuici sir siaec ris tepellenr, an eleAneirar, an slia eju5caul'a, non 6 um clare innotuit; iraque oporret, ur quiel-camus in eo, quvc! conliar, aerem revera ekle elalUcUm.
Ist vielleicht, nach Herrn de GckUjsture VerniU-thung, Verbindung mit dem Elementarfeuer die Ursacheder Elasticität der LufkgattuNgen und Dampfe? Und ließesich nicht hieraus sehr ungezwungen die Verstärkung derspecifischen Elasticität durch die Wärme erklären ? s. Dättt^pfe, Feuer.
Gesetze der Federkraft fester Körper.
s'Gravesande (kb^lices elem. mark». Uugck llsk.172;. 4. I. k. I. c. 29.) hat mit Weglassung allerSpeculationen über die Ursache, vielmehr die Gesetze derElasticität fester Körper genauer untersucht. Er stellt sichHiebey die elastischen Körper als aus dünnen FiberN oderFäden zusammengesetzt vor, und untersucht also zuförderst,als den einfachsten Fall, die Elasticität der Metallsaiten,welche solche elastische Fäden selbst vorstellen.