Ela
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Diese Fibern zeigen keine Elasticität, wenn sie nichtmit einer gewissen Kraft gespannt werden. Eine schlaffeSaite stellt ihre Lage nicht wieder her, wenn sie geändertworden ist. Eine allznstark gespannte Fiber verliert ihreElasticität. Daher ist die Spannring, welche die Fibernelastisch macht, in gewisse Grenzen eingeschlossen. Hierauskäst sich erklären, warum gewisse Operationen den Körpernihre Elasticität benehmen oder wiedergeben, wie z. B. dasGlühen und Hämmern den Metallen.
Die Gewichte, welche gleiche Fibern unter verschied-nen Spannungen gleich stark verlängern, verhalten sich,wie die Spannungen. Wenn drey gleiche Saiten, in denVerhältnissen i, 2, z, gespannt, gleich stark verlängertwerden sollen, so sind Gewichte erforderlich, die sich, wiei, 2, z, verhalten.
Die kleinsten Verlängerungen (Differentiale der Ver-längerung) einer und ebenderselben Fiber verhalten sich,wie die Kräfte, durch welche sie hervorgebracht werden.Auch verhalten sich die kleinsten Beugungen, wie die beu-genden Kräfte.
Bey gleichartigen, gleich dicken, und gleich gespann.tcn Saiten verhalten sich die Verlängerungen durch gleicheZusätze von Gewichten, wie die Längen der Saiten. EbenDies gilt für ihre Beugungen.
Eine gespannte und gebogne Saite ^Lll (Taf. VI.Fig. 106.) geht, wenn die beugende Kraft nachläßt, inihre gerade Lage ^clk zurück. Da die Elasticität währenddieserZeit, wie eine absolute Kraft, wirkt, so geschieht diesmit beschleunigter Bewegung, s. Beschleunigung. Da-her ist die Geschwindigkeit am stärksten, wenn die Saitein die gerade Lage /lwL zurückkömmt. Hier führt sie alsoDiese Bewegung noch weiter, und beugt sie aufs neue indie Lage -VV6 mit verminderter Bewegung, bis in v dieGeschwindigkeit Null wird. Hier stellt sich aufs neue diegerade Lage /icch her, und die dadurch erlangte Geschwin-digkeit treibt die Saite wieder in die Lage So ent-
stehen abwechselnde Schwingungen von ^Ll! nach