Band 
Erster Theil von A bis Epo.
Seite
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erhalten, und steigt also auch, wenn diese aus andern Ur-sachen stärker wird, obschon das Gewicht der L«f! dasselbebleibt.

Den Versuchen zufolge verhält sich die Dichtig-keit der Luft, wie die Rraft, womit sie zusam-mengedrückt wird. Wenigstens findet dieses Gesetzso weit start, als die Grenzen unserer Versuche reichen,s. Luft.

Im Zustande des Gleichgewichts oder der Ruhe mußdie Elasticität der zusammendrückenden Kraft gleich seyn.Denn beyde sind entgegengesetzte Kräfte, die nur, wennsie gleich sind, Ruhe bewirken können. Daher verhaltsich, wenn übrigens alles ungeändert bleibt, die Elasticitätder Lust auch, wie die Dichtigkeit derselben. Aber dieserSatz gilt nur von der absoluten Elasticität.

Man unterscheidet nemlich bey den flüßigen Mate-rien ihre absolute Elasticität von der specifischen»Absolute Elasticität einer solchen Materie nennt man dieStarke, mit welcher sie der zusammendrückenden Luft wi-dersteht, an sich, und ohne auf Dichtigkeit, Wärme u.s.w.Rücksicht zu nehmen. Diese muß allezeit der drückendenKraft gleich seyn. Weil aber verschiedene Materien beyungleicher Dichtigkeit, auch einerley Materien bey unglei-cher Wanne und Dichtigkeit, dennoch gleich stark drückenkönnen, so nennt man diejenige specifisch elastischer,als die andere, welche bey geringerer Dichtigkeit dennochgleich stark, und bey ebenderselben Dichtigkeit stärker drückt.

Diese specifische Elasticität ist doppelt so groß, wenndie Materie bey eben derselben Dichtigkeit doppelt so vielabsolute Elasticität hat, u. s. w. Bey gleicher Dichtigkeitalso verhalten sich die absoluten Elasticitätcn, wie die spe-cifischen. Bey gleicher specifischen Elasticität aber verhal-ten sich nach dem oben angegebnen Gesetze die absolutenElasticitatcn, wie die Dichtigkeiten. Hieraus folgt also,daß sich die absoluten Elasticitäten überhaupt, wie die Pro-ducte der specifischen durch die Dichtigkeiten, und die spe-cifischen, wie die absoluten, dividirc durch dieTüchtigkeiten, verhalten.