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Aus eben diesem GeseHe erklärt sich auch das Anzie-hen und' Zurückstoßen leichter Körper. Eine geriebeneGlasröhre an leichte Körper, die auf dem Tische lie-gen, genähert, erweckt in ihnen, sobald sie in ihren Wir-kungskreis kommen, —L, und nun ziehen beyde einanderan. Sobald sie aber die Röhre berühren, erfolgt Mitthei-lung , die Körpcrchen erhalten -t- L, und nun stößt sie dieGlasröhre zurück. So lang sie isolirt bleiben, behaltensie das mitgetheilte und werden nicht wieder angezo-
gen. Sobald sie aber einen Leiter von hinreichender Größeberühren, z. B. auf den mit der Erde verblmdenen Tischzurückfallen, theilen sie diesem ihr -k- L ganz mit. Sindsie dann noch im Wirkungskreise der Glasröhre, so erhal-ten sie aufs neue— L, und werden wieder angezogen, undso erfolgt ein fortgesetztes Hin- und Hergehen, wodurch end-lich die Glasröhre, oder wenigstens eine Stelle derselben,ihrer Elektricität beraubt wird. Darauf gründen sich dieVersuche mit tanzenden Papierfiguren zwischen einer elek-trisieren und einer mit der Erde verbundenen Metallplatte,mit der Pflaumfeder, die zwischen einer geriebenen Glas-röhre und Siegellakstange, wie ein Federball, hin und herstiegt, mit den Korkkügelchen, die auf dem Tische untereinem elektrisieren Trinkglase tanzen, u. a. m.
So einfach die GeseHe der Elektricität sind, so man-nigfaltig werden doch ihre Anwendungen aus die fast un-zählbaren einzelnen Fälle, die sich daraus erklären lassen.Es ist also sehr bequem, sich über Ausdrücke zu vergleiche»,,mit welchen man das, was bey diesen Anwendmigen vor-geht, verständlich und einförmig bezeichnen könne. Ausdieser Ursache will ich hier die wenigen GeseHe der Elektri-cität in der Sprache anführen, in welcher sich die neuernPhysiker über dieselben ausdrücken. Ich sehe dies jetztblos als Bezeichnung von allgemeinen Phänomen«,, alswillkührlich angenommene Sprache, an. Ob dieseSprache der Natur der Sache selbst angemessen sey, dasgehört zu den Untersuchungen über die Ursache der Elek-tricität.