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Uebersicht der Gesetze der Elektricität
Man nenne eines Körpers Elektricität überhaupt k.Im natürlichen Zustande, wo er keine elektrischen Erscbei-nungm zeigt, ist dieses L —c>.
Da es aber zwo verschiedene Elektricität«» giebt, diesich wie entgegengesetzte Größen verhalten, oder deren jedesür sich ähnliche Wirkungen zeigt, eine aber die andereaufhebt, so nenne man die, welche das geriebene Glaszeigt, die ihr entgegengesetzte, welche das geriebeneSiegellak zeigt, -—L.
Man betrachte ferner den natürlichen Zustand derKörper als ck« L — L — o; d. h. man schreibe jedem Kör-per, der keine elektrischen Erscheinungen zeigt, ebensoviel
als—L zu, die sich beyde völlig aufheben, oder imGleichgewichte halten. So ist der Zustand eines elektri-sieren Körpers nichts anders, als Aufhebung der Gleich-heit dieser beyden L, oder Störung ihres Gleichgewichts,ihres Einflusses aufeinander.
Gleichartige Elekrricirären stoßen sich zurück,entgegengesetzte ziehen sich an. Die Weite, auf welchesich dieses ringsum erstreckt, macht den Wirkungskreiseines aus.
Das L, oder der Theil des der auf ein solchesAnziehen oder Zurückstoßen verwendet wird, kan natür-lich nichts weiter bewirken. Man nennt ihn gebunden.Hört das Anziehen rc. auf, so sagt man, er werde freyoder sensibel: er wird nemlich nun fähig, etwas anderszu wirken, und sich dadurch zu zeigen..
Im natürlichen Zustande binden sich beyde Elektri-citäten des Körpers völlig. Durch das Reiben u> dgl.wird ihr Gleichgewicht gestört. Eine Glaskugel z. B>.nimmt aus dem Reibzcuge mehr an. Ihr —L istnicht mehr im Stande, dasselbe ganz zu binden. Daherentsteht ein Ueberschuß von sensiblem -k- L. Ist das Reib-zeug Hiebey isolirt, so kan das das aus ihm in dieKugel gegangen ich nicht ersetzt werden. Es hat also we-niger als erfordert würde, sein —L zu binden. Da-