Band 
Erster Theil von A bis Epo.
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Thales soll es gekannt haben. Theophrast von Eresus

XlA-riv, c zoo Jahr vor C. G.) führt an, daßder Bernstein luccinum) und der Lynkurer die

Eigenschaft besitzen, leichte Körper anzuziehen, und daßder letztere nicht nur Strohhalme und Holzspane, sondernauch Metallblättchen an sich reiße. LVarson hat den Lyn-kurer des Theophrast für den Turmalin erklärt, s. Tur-malm. Auch PllMUS (I-Mlirio nrtur. XXXVII. z.),Gcrado (6eoZr. I.. XV. No> II. p, 1029. e6. ^Ime-lov ), Dioscorives (I.. ll. c. ioo.) und Plmarch( 8 ympo 5 l. 7.) gedenken dieser anziehenden Eigenschaft desBernsteins, von besten griechischem Namen die Neuerndie Worte elektrisch und Elektricität hergenommen ha-ben. Nach einigen sollen auch die elektrischen Eigenschaf-ten des Gagars sehr früh bekannt geworden seyn.

N)illiam Gtlherr (l)e mognece, L.on6on. 1600.fol.) war der erste, der seit den Zeiten der Alten etwasNeues hinzufügte. Er vermehrte das Verzeichniß derKörper, welche elektrische Erscheinungen zeigen, sehr an-sehnlich, brachte vornehmlich daö Glas, die meisten Edel-steine, den Schwefel und das Siegellak zu denselben, undzeigte das Reiben als das Mittel an, ihre Elektricität zuerregen.

Otto von tAuericke (klxper. iVlggclekurgicg 6avaauo lstgrio, /Xmller6. 1672.50!. lV. c. 1;.) stellteVersuche mit einer geriebenen Schwefelkugel an. Er be-merkte , daß ein von ihr angezogner Körper wieder zurück-gestoßen , und nicht eher wieder angezogen ward, als biser sich einem leinenen Faden oder der Lichtflamme seinemLeiter) genähert hatte, daß Faden, die in der Nähe derSchwefelkugel hiengen, von seinem nahe daran gehaltnenFinger zurückgestoßen wurden, und daß eine von der Ku-gel zurückgestoßene Pflaumfeder der Kugel Inständig einer-ley Seite zukehrte — Erscheinungen, wache nachher aufdie Gesetze des Anziehens und der Wirkungskreise geführthaben. Er bemerkte auch das elektrische Licht, und dasGeräusch desselben.