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Boyle vermehrte um das Jahr 1672 das Verzeich-niß der elektrischen Körper mir einigen neuen, fand, daßTrockenheit und Wärme der Elektricität günstig sey, daßauch leichte elektrische Körper, z. B. Bcrnsteinpulver, an-gezogen würden, daß das Anziehen wechselseitig sey, daßder geriebne Diamant im Finstern leuchte, daß man auchim luftleeren Raume Elektricität erwecken könne rc. Ererklärte übrigens die elektrischen Erscheinungen durch kle-brige Ausflüsse.
Auch Newton (kknlos. Drar>8. 167;.) machte einigeelektrische Versuche. Er rieb eine Glasplatte, die auf ei-nem messingnen Ringe auf dem Tische ruhte, ohne denTisch zu berühren, auf ihrer obern Fläche, und sahe dar-unterliegende Papierchen gegen die untere Seite hüpfen.Dies ist wohl das erste Beyspiel von einer Ladung. Erward auch gewahr, daß die Wahl des ReibzeugS nichtgleichgültig sey, weil der Versuch besser gelang, wenn ermit seinem Rocke, als wenn er mit einer Serviette rieb.Er erwähnt auch die Elektricität in seinen der Optik beyge-fügten Fragen.
D. wall (kkülos. Dräns. 1708. Vol. XXVI. no.z 14.) bemerkte zuerst elektrische Funken. Er hatte eineHypothese über den PhosphoruS, die ihn auf die Vermu-thung leitete, daß Bernstein ein natürlicher PhosphoruSseyn dürfte. Er rieb also Bernstein mit der Hand odermit wollenen kappen, sahe dabey ein starkes Licht, undhörte ein Knistern. Hielt man den Finger gegen denBernstein, so fuhr ein Heller Funken gegen denselben. Erfand auch Licht beym Reiben des Eiegellaks und Demants,und zog daraus den Sah, daß alle geriebne elektrische Kör-per leuchteten. Es ist merkwürdig, daß er schon bey die-ser ersten Entdeckung des Funkens und Knisterns diese Er-scheinungen mit dem BliHc und Donner verglichen hat, s.Blitz. Dies sind die geringen und langsamen Fortschritteder elektrischen Versuche bis zum Jahre 1709.
In diesem Jahre machte Hawksbee (klrziico me-ckianicnl experimenrs, doncl. 4.) seine Versuche und Ent-deckungen bekannt. Er machte zuerst aufmerksam auf die