Band 
Erster Theil von A bis Epo.
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Ele

Die unerwartete Entdeckung des leidner Versuchslegte den Physikern der damaligen Zeit ein unerklärbaresRäthsel vor. NoUer versuchte seine Hypothese daraufanzuwenden, ohne jedoch gehörige Rücksicht auf die ver-schiedenen Elektrizitäten der beyden Seiten des Glases zupehmen. So hatte er nicht einmal den richtigen BegrifDon der Ladung der Flasche, die er überhaupt mir fürUeberfüllung mit elektrischer Materie annahm. Die Er-schütterung beym Entladen erklärte er durch das Zusam-menstoßen zweencr elektrischen Ströme, deren einer ausder innern, der andere aus der äußern Seite der Flaschekomme, die sich im Körper der entladenden Person be-gegneten, und dadurch die in ihr enthaltene elektrische Ma-terie erschütterten. Ganz wider die Erfahrung nahm eran, man könne auch isolirte Flaschen laden; denn seineHypothese enthalt keinen Grund, warum es unmöglich seynsollte. Eben so läugnet er beym Entladen die Norhwen-digkeit der Verbindung beyder Seiten, und meint, mandürfe nur die äußere Seite mit dem Conductor der Ma-schine verbinden, gerade als ob dies nicht auch eine Ver-bindung beyder Seiten wäre. An seinem Versuche nem-lich ist der Conductor mit der innern Seite durch ein Va-kuum verbunden, welches so gut als ein Weiter ist,

Sogleich nach dem leidner Versuche ward auch D.IVarsoiis Entdeckung bekannt, daß der geriebene Körperdie Elektricität nicht aus sich selbst hervorbringe, sondernaus dem Reibzeuge sammle. Dies änderte die bisherigenVorstellungen der Physiker von der Erregung der Elektri-cität, und brachte schon Marson selbst auf den Begrifvon plus - und Minus elekrricität, oder davon, daßdie den Funken ziehende Person aus der Kugel eben daserhalte, was ihr das Reibzeug gegeben-habe, daher vordem Ziehen des Funkens die Kugel mehr Elektricität, dasisolirte Reibzeug weniger, als sonst, müsse gehabt haben.Ü)arsoil hat seine Abhandlungen hierüber (?küIo^ Dräns.Vtrl. Xkck V, x^v.) schon zu Anfange des Aahres 1747eingereicht.