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Adams Versuch über die Elektricität, aus d. engl. Leip»jig, r/ 85 - 8.
pciestlep Geschichte der Elektricität, aus d. engl. vonLrünitz, Berl. u. Strals. 1772. gr. 4.
Franklin-S Briefe von der Elektricität, überf. v. wilke,Leipj. 1758. 8.
Lichtenbergs Ausgabe von Crxlebtns Anfangsgr. betNaturlehre, Gott. 1784. 8. besonders Anm. zu. §. 549.
Rarsten Anleitung zur gemeinnützlichen Kenntniß der Na»tur, Halle, 178z. 8. §. H4-iZ2, ingl. §-497». 5
Elektricität, medicimsche, Lieätric!»; mecj.ca,
Unter diesem Namen werden die An-wendungen der Elektricität auf die Heilung einiger Krank»heiten deö menschlichen Körpers begriffen.
Die unstreitigen Wirkungen der dem menschlichesKörper mitgetheilten Elektricität sind eine Beförderung derallmähligen Ausdünstung, ein beschleunigter Umlauf desBlutö und eine Vermehrung der Absonderungen in denDrüsen. Was insbesondere den Umlauf des Bluts be-ruft, >so vermehrt bloßes Elektristren, es sey positiv odernegativ, die Anzahl der Pulsschläge ohngefähr um einSechstel (z. B. von 80 in einer Minute bis auf 96).Diese Wirkung ist bey gesunden Personen fast ganz allge-mein, und erfolgt oft auch bey kranken. Gerhard ldlouv.Alöm. cle steril» 1772.) behauptet, daß das Elektristrendie Zahl der Pulsschläge bisweilen sogar verdoppele, manch-mal aber auch vermindere. Vermuthlich kömmt hier sehrviel auf den Grad des ElektrisirenS, auch auf Constjtutionund Temperament der Personen an, bey denen oft, wennsie mit Angst und Zittern an die Elektrisirmaschine treten,der Puls schon der Furcht wegen geschwinder geht. Dieelektrischen Ströme erregen einen gelinden mechanischenReiz, die Funken und Schläge einen stärker», der mitErschütterung der Nerven, oft bis zu konvulsiven Bewe-gungen, begleitet ist.
Niemand wird leugnen, daß die angeführten Wir-kungen der mitgetheilten Elektricität und des AusströmeNKdem Körper dienlich sind, und bey manchen Krankheiten