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Portheilhafte Folgen haben können, besonders bey denen,welche von Verstopfungen der Gefäße und Nervenzufallenherrühren, wie z. B. Flüsse, Taubheit, Zahnweh, Ge-schwülste ohne Vereiterung, Entzündungen, besonders derAugen, schwarzer Stahr, Thranenfisteln, Lähmungen,Geschwüre, Hautausschläge, der Veitstanz, scrophulöseGeschwülste, Abfresse, Lungenentzündungen im ersten An-fange, Nervenkopfschmerzen, Ansatz zur Wassersucht, Po-dagra, Wechselfieber, Vorhaltung der monatlichen Reini-gung u. dgl. sind, bey welchen man auch die Elektricitätjederzeit heilsam, und bey gehöriger Behandlung nie schäd-lich befunden hat.
Dagegen hat die Erfahrung gelehrt, daß bey Ab-flüssen oder verstärkten natürlichen Abgängen die Elektri-cität wenig Dienste leiste; wie man denn auch nicht rath-sam findet, sie wegen des Reizes, den sie verursacht, beyvenerischen Personen und bey Schwängern zu gebrauchen.
Rratzenstein wird als der erste angeführt, der imJahre 1744 zu Halle die Lähmung eines Fingers durchElektrisiren geheilt hat. Im Jahre 1748 heilte Ialla-berr zu Genf eine durch den Schlag eines Hammers ent-standene Lähmung des Arms durch Elektrisiren mit Funkenund Erschütterungsschlagen verbunden, worauf Gauva-ges zu Montpellier diese Euren vervielfältigte und berühm-ter machte. Die unschickliche Wahl der Behandlung ver-ursachte damals, daß die Proben nicht stets so ausfielen,wie man wünschte, unstreitig darum, weil man die Kran-ken durch allzustarke Funken und Schlage aufs heftigste an-grif und fast mißhandlet?. Daher wurden die Meinungensehr getheilt, und häufige Streitschriften gewechselt. D.Harr (kbllok Vol Xb,V 1 l>. k. 2. S. 786.) und
Franklrir (?bü. Thrans. Vol. L» k. 2. S. 481.) führenFälle an, wo die Elektricität nicht geholfen, oder gar ge-schadet haben soll; Franklins Art zu elektrisiren ist aberauch so heftig, daß sie wohl Gesinde krank machen könnte.Lover fLIeälric'ir^ reinlcreci useiul. l^oncion. 1760. 8 )schlug zuerst eine gelindere Behandlung durch einfaches Elek-trisiren, Funken und höchstens schwache Erschütterungen