Band 
Erster Theil von A bis Epo.
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Taf. VI. Fig. nr. vorgestellte Einrichtung, welche kei'twandere, als die von den deutschen Gelehrten erfundene selbst,ist. Er erklärte sich aber wider den Gebrauch der Küsten,und ließ daher stets eine Person die Hand an die Kugellegen. Seine eigne Hand war dazu sehr geschickt, undbrachte stets eine starke Elektricität hervor. Den erstenLeiter hieng er mit seidnen Schnüren an der Decke auf,und verband ihn mit der Kugel durch eine Kette. InFrankreich ist diese, eigentlich aus Deutschland gekommenne, Maschine bis zum Jahre 1770 beybehalten, und imwesentlichen nichts daran geändert worden. Dennoch istnicht zu läugnen, daß sie im Großen kostbar ist undviel Platz einnimmt, im Kleinen aber zu geringe Wir-kung thut.

D. William Watson (Lxp. snel oblerv. on eis»Äricicy, I.onch 1745. 8-) legte ebenfalls die Einrichtungder deutschen Gelehrten, mit denen er im Brieswechselstand, zum Grunde, ließ aber durch sein Rad vier übereinander stehende Glaskugeln auf einmal drehen, die sichan vier Küsten rieben. Priestley (Geschichte der Elektr.Taf. V. Fig. i.) hat diese Maschine abgebildet. Zu ihrerErfindung gab die Begierde, Bosiens Beacisication nach-zumachen, Anlaß, von welcher man sich in England allzu-große Vorstellungen machte, und daher bemüht war, sehrstarke Elektricitäten hervorzubringen, s. Beacisication.

Witson gab bald nachher eine Maschine an, welcheweniger Raum erfordert. Ein Glascylinder wird durchein danebenstehendes Rad gedreht, und reibt sich an einemunten angebrachten Küsten. Der erste Leiter ruht auf feid-nen Schnüren, die an vier hölzerne Säulen auf dem Ge-stell der Maschine selbst gebunden sind. An dieser Ma-schine (priestley Gesch. der Elektr. Taf. V. Fig. i.) findeich zum erstenmal den Leiter mit dem Cylinder durch einenZttleirer oder Collector, d« i. durch einen Kamm mit me-tallnen Spitzen verbunden. Es sind aber Cylinder undReibzeug nicht genug von andern Körpern entfernt, auchliegt der Leiter nicht fest.

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