786
Ele
Um Kugeln von großem Durchmesser in ziemlich klei-nen Gestellen sehr schnell bewegen zu können, versahen siedie englischen Künstler mit Zahn und Getriebe, welches siein ein messingenes Gehäuse einschlössen. Ein mit der Kur-bel umgedrehtes Stirnrad greift in ein Getriebe, das ander Axe der Kugel fest ist. Musschenbroek lobt dieseMaschinen sehr; sie verursachen aber, wenn sie nicht sehrfein lind genau ausgearbeitet sind, ein unangenehmes Ge-rassel. Man kan dabey die Axe der Kugel vertikal stellen,oder horizontal legen. Brignoli (s. Hamb. Magazin,B. lll. S. 56z.) kam gar auf den Gedanken, die Axe desCylinders oder der Kugel mit der Weltaxe parallel zu legen,allein die Lage der Axe thut gar nichts zur Sache.
Eine solche mit Zahn lind Getriebe versehene Ma-schine mit vertikaler Axe von Nairne beschreibt priestley(Gesch. der Elektr. Taf VI. Fig. 1.). Der Leiter ruht aufscidncn Schnüren, die an vier aus dem Gestell hervorge-hende Arme befestigt sind. Das Küssen wird an die Ku-gel durch eine federnde Stange angedrückt, an der es festist, und die auf dem Gehäuse des Räderwerks aufsteht.Diese Maschine ist tragbar, und läßt sich auf einen Tischaufschrauben.
Eine andere ebenfalls von den englischen Künstlernerfundene Maschine zeigt Taf. VI. Fig. uz. In demGehäuses ist eine Schraube ohne Ende, die von einemStirnrade umgetrieben wird, das man mit der Kurbel LDdreht. Die ganze Maschine wird mit den Schrauben k.lVlan den Tisch geschraubt. Am Fußbrete ist eine stählerneFeder Ich welche das Küssen O festhält und an den Cylin-der andrückt. Aus dem Fußbrete gehen zwo kupferneStäbe hervor, auf diesen stehen zwo andere 8V» anwelchen wieder ein paar andere V2 angebracht sind. Anjedem Ende der letzter» sind seidne Schnuren angeknüpft,in welchen der hole küpferne Conductor O? hängt. Indem vordem Ende desselben o ist ein doppelter Drath vonvergoldetem Kupfer, der vorn breit geschlagen ist; dieserDrath ist elastisch, drückt sich an den Cylinder an, undtestet dessen Elektricität dein Conductor zu. Bey k ist ein