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am Feuer um, daß der Kütt zergeht, und sich ringsum mder Dicke eines Sechöpfennigers anlegt.
Zum Mechanismus der Umdrehung ist wohl einRad mit einer Schnur ohne Ende am bequemsten. Weildie Feuchtigkeit die Schnur verkürzt, und die Trockne sieschlapp macht, so muß man entweder das Rad in verschie-dene Entfernungen vom Würtel des Glases bringen kön,nen, oder man muß dem Würtel mehrere Einschnitte vonverschiednen Durchmessern geben. Eine bloße Kurbelgiebt schwerlich die nöthige Geschwindigkeit, wobey manH Umlaufe in-einer Secunde fordert. Zahn und Getriebe,oder die Schraube ohne Ende anzubringen, ist schon kost-barer, und erfordert Genauigkeit in der Ausarbeitung.
Das Reibzeug war im Anfang die angelegte Handeines Menschen, bis lVrnkler seine Maschinen mit Küs-sen versah. Diese machte man anfänglich von Leder, undstopfte sie mit Haaren. D. Noorh (k>kil. Irrmr. Vol.UXIll. no. zz.) hat dafür seidne Küssen, und die Be.deckung der Cylinder mit Wachßtaffet eingeführt, um dieZerstreuung der Elektricität zu verhüten. Nemlich an demOrte, wo der herumgedrehte Cylinder das Küssen verläßt,strömt die Elektricität in desto größerer Menge aus, jevollkommner die Berührung ist, und je schneller sie aufge-hoben wird. Alle leitende Körper müssen daher von derNachbarschaft dieses Orts sorgfältig entfernt werden. Da-zu dient der Wachstaffet, der als ein Nicht-leiter die aus-strömende Elektricität zusammenhält. Das Amalgama,das sich an den Cylinder anlegt, faßt nun die Elektricitätauf, und leitet sie den einsaugenden Spitzen am ersten Lei-ker zu. Sonst ist das Küssen so einzurichten, daß dieSeite am Glase leitend ist, welches durch das Amalgamsbewirkt wird, der übrige Theil aber, so viel möglich, nicht-leitend wird, damit er nichts von der erregten Elektricitätfortführe. Auch müssen alle Ecken und scharfe Kantendaran vermieden werden, es muß durch Federn an dasGlas angedrückt, und isolirt seyn, weil man sonst dieMaschine nicht zur Erregung von —L gebrauchen kau.