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Der erste Leiter ist ein isolirter leitender Körper,der an einem Ende die Elektricität des Glases mit einerSpitze, oder mit einen, Zuleiter (Collector) von mehremSpitzen einsangt. Sonst brauchte man statt des Zuteilerseine Quaste von Goldfaden; aber wenigere Spitzen thunweit bessere Wirkung. Ehedem hieng man den ersten Lei-ter in scidnen Schnüren auf; er steht aber auf Glasfüßenweit fester und sicherer. Soll er eine mäßige Größe ha-ben , so macht man ihn von Messingblech; sehr große Lei-ter aber lieber von Holz oder Pappe mit Zinnfolie überzoggen. Er muß vollkommen frey von Spitzen ,md Schär-fen seyn; auch die in ihn gebohrten Löcher müssen wohl ge-rundet und abgeglättet werden. Der von der Maschineabgekehrte Theil, an welchem sich die elektrischen Erschei-nungen am stärksten zeigen, wird etwas größer gemacht.Je länger der erste Leiter ist, und je mehr er Fläche hat,desto stärker sind die aus ihm gezognen Funken.
Man tadlet an den bisher beschriebnen Maschinentheils ihre unbequeme Größe, theils die Gefahr, in welchesie beym Zerspringen der Glaskugeln und Cylinder versetzen.Noller sucht die Ursache dieses Zerspringens in einem vonder Elektricität herrührenden Zittern der Glastheile, La-vallo darinn, dasi sie auf der Glashütte zu plötzlich abge-kühlt worden sind. Bisweilen kan auch wohl die Erwär-mung der darinn eingeschloßnen Luft das Zerspringen ver-ursachen, daher es rathsam ist, in der Haube eine kleineOefnung zu machen. Die Stücken werden bey diesemZerspringen mit Gewalt und auf beträchtliche Weiten her-umgeworfen.
Glasscheibemiraschir»elr.
Um das Jahr 1766 wurden die Maschinen mit run-den Glasscheiben bekannt, welche Ramsden in Londonmit vielem Beyfalle verfertigte. Dieser englische Künstlergab sich für den Erfinder derselben aus, wofür ihn auchpriestley in der ersten Ausgabe seiner Geschichte derElek-tricität erklärt, in der zweyten aber den D. Iiigenhoußals Erfinder genannt hat.