Band 
Erster Theil von A bis Epo.
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renberg in Gotha sich schon im Jahre 177z eine sehr voll-kommene «scheibenmaschine zur positiven und negativenElektricität nach seiner eignen Ersindung verfertigen lasten.

De la Fond behielt im wesentlichen die erste Rains-densche Einrichtung bey, machte nur die A,re sehr dünn,um sie weiter von den Küsten zu entfernen, und bedeckteden Theil von ihr, der zwischen den beyden Säulen lag,mit überfirnißten Belegungen von Holz. Er führt als diestärkste Scheibenmaschine in Frankreich die des Düc deChaulnes an, deren Scheibe 5 Fuß im Durchmesser hat,und bey günstiger Witterung Funken von 22 Zoll Längegiebt. Die seinige, sagt er, habe zwar nur 2 Fuß imDurchmesser, gebe aber doch Funken von 9 Zoll.

Der Graf von Brilhac (Oblerv. lür la psrI'^bbä korier, kck-,/. 1780.) gab eine Maschine mitzwoen Glasscheiben an, welche vermittelst eines großenRads eben so, wie sonst die Glascylinder, umgetriebenwerden. Dadurch geht aber nicht nur der Vortheil derKleinheit verlohren, sondern e6 muß auch wegen des Rei-bens, welches bey den Scheiben weit stärker, als bey denCylindern, ist, die Umdrehung entweder mit mehr Kraft,oder mit weniger Geschwindigkeit geschehen.

Der Abt Bertholon hat in eben dem Jahre eineumgekehrte Scheibenmaschine beschrieben. Anstatt, daßsich sonst die runde Scheibe zwischen vier Reibern bewegt,dreht sich hier ein runder Reiber zwischen vier Glaötafeln.Der Vorzug soll in der mindern Zerbrechlichkeit bestehen,bey der die Maschine sicherer versendet werden könne. Hr.Lichrenberg aber (Magazin für das Neuste rc. B. l.St. i. S. 19z.) bemerkt, daß sie wegen der vielen Glas-tafeln schwer gegen den nachtheiligen Einfluß der Witte-rung zu sichern seyn werde.

Herr Rohlreif in St. Petersburg meldet Hrn. Lich-tenberg (Magazin B. I. St. z. S. ior. f.), er bedienesich einer Scheibenmaschine von Glas zur positiven, undeiner von Holz zur negativen Elektricität, deren grösterVorzug in einer schicklichern Einrichtung des ReibzeugSbestehe. Sein Küssen sey von Leinwand, dünn mit Un-