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platte mit einem gläsernen Handgrif besteht, und der Tisch,oder eine zinnerne Scheibe, auf welche man den Kuchenlegt, die Stelle der Form vertritt. Fig. 127. ist die beyuns gewöhnlichere Einrichtung, wo die Basis eine mit HarzauSgegossene leitende Scheibe ist, der Deckel aber oder dieTrommel an seidnen Schnüren gehalten wird.
Der gröste jemals gebrauchte Elektrophor ist in Göt-tingen durch den dasigen Mechanikus Rlmdworth ver-fertiget worden. (Man s. Liehrenberg Magazin für dasNeuste rc. B. l. St. 2. S. 4 2.) Die Harzscheibe dessel-ben hatte 7, die leitende Scheibe oder der Deckel 6 pari-ser Schuhe im Durchschnitt. Diese letztere war massiv,wog 7 6 Pfund, und ward durch einen Flaschenzug auf undnieder gelassen. Am äußern mit Zinnfolie belegten Randeder Tafel, in welche der Harzkuchen eingegossen war, be-fand sich ein Haken mit einer Kette, an deren Ende eineKugel hieng, um die Verbindung mit dem Deckel zu be-wirken, die lyan sonst mit der Hand macht, weil der da-bey entstehende Schlag der Hand zu empfindlich war.
Der doppelte Elektrophor, eine Erfindung desHerrn Professor Lichrenberg, wird im nächstfolgendenArtikel beschrieben werden.
Es lassen sich außer dem Glase und den harzigen Mi-schungen noch viele andere Körper zur Basis des Elektro-phors gebrauchen, z. B. seidne oder wollene Zeuge, welcheman aber lieber in einen Rahmen spannt, und so in freyerjust in eine horizontale Lage bringt, s. Lufcelekcrophor.
" Man darf auch nur «inen elektrifirten seidnen Strumpf u.dgl. auf den isolirten Deckel legen, um Wirkungen zu er-halten, die denen des Elektrophors ähnlich sind.
Erscheinungen und Gebrauch desElektrophors.
Man errege die Elektricität des Kuchens durch Rei-ben. Ist der Kuchen, wie gewöhnlich, von einer harzi-gen Composition bereitet, so wird die Erregung am bestengelingen, wenn man mit trocknem warmen Hasen- oder