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Katzenpelz oder Flanell reibt. Das allerbeste ist, mit ei-nem doppelt zusammengelegten warmen und trocknen StückFlanell, das man mit beyden Händen halt, auf den Ku-chen zu schlagen, und bey jedem Schlage den Flanell überden ganzen Kuchen hinweg gegen sich zu ziehen, oder denKuchen aus eben diese Art mit einem Fuchsschwänze zu peit-schen. Die harzigen Substanzen, zumal in platter Form,behalten ihre einmal erregte Elektricität sehr lange Zeit.Ein so erregter Elektrophor zeigt nun vornehmlich folgendeErscheinungen.
1. Setzt man den Deckel, vermittelst der Schnüreoder des isolirten HandgrifS, auf die Basis, und hebt ihnwieder ab, ohne ihn berührt zu haben, so zeigt er keilteElektricität.
2. Setzt man den Deckel eben so auf die Basis,welche hiebey nicht isolirr ist, und berührt ihn, so erhältman einen kleinen, aber schneidenden Funken, und berührtman mit einem Finger den Deckel, mit dem andern dieForm, so fühlt man einen erschütternden Schlag, wie auseiner geladnen Flasche.
g. Nach diesen Berührungen zeigen weder Deckelnoch Form einige Spur von Elektricität.
4. Hebt man hierauf den Deckel mit den Schnürenauf, entfernt ihn genugsam von der Basis, und berührtihn nun wieder, so erhält man einen oder mehrere stechendeFunken, wie von einem gemeinen Conductor. DieseFunken sind stärker, wenn man bey Num. 2. Deckel undForm zugleich, als wenn man nur den Deckel allein be-rührt hat.
5. Die Elektncität des so berührten und aufge«hobnen Deckels ist der des Kückens entgegengesetzt.
6. Die Elektricität des aufgesetzten, noch nichtberührten, Deckels ist der des Kuchens gleichartig.
7. Das Num. 2. z. 4. beschriebene Verfahren läßtsich, so oft man will, wiederholen, ohne daß der Kuchenetwas merkliches von seiner Elektricität verliert , b>6 ihmendlich Lust und Feuchciakeit dieselbe entziehen. So kanman von einer einzigen Reibung oft Monate.lang elektrische