Band 
Erster Theil von A bis Epo.
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Auflage von Erxlebens Naturlehre, Göttingen 1784. 8 .H. Z4Y. b. u. f.) auf die Theorie zwocr Elektricitäten,welche der erstere Feuer und Säure, der letztere aber weitangemessener-k-L und —L nennt.

D. Ingenhouß erklärt den Elektrophor, dessen Ku-chen durch Reiben negativ wird, nach Franklin für einePlatte, welche zu wenig elektrische Materie hat, auf dersich also gleichsam ein Vacuum befindet. Setzt man nunden isolirten Deckel auf, so stürzt sich ein Theil seiner na-türlichen elektrischen Materie auf dieses Vacuum zu, ohnejedoch in die Platte selbst zu dringen, welche, wie alle Harz-platten, nur mit der großen Schwierigkeit Elektricität an-nimmt. Es entsteht also im untern Theile des DeckelsUeberfluß. Da der Deckel isolirt ist, so kan das, wassich gegen seinen untern Theil stürzt, im obern Theile nichtvon außen her ersetzt werden, daher entsteht im obern undäußern Theile dcsDeckels Mangel. Hebt man den De-ckel unberührt ab, so kehrt die herabgestürzte Materie zurück,und der Deckel, der nichts erhalten, und nichts verlohren hat,zeigt gar keine Elektricität. Berührt man ihn aber, in-dem er noch auf dein Kuchen steht, so ersetzt man denMan-gel in seinem obern Theile durch einen Funken; und wenner nun abgehoben wird, und der Ueberfluß aus dem unternTheile zurückkehrt, so hat der ganze Deckel zu viel, mußalso positive Elektricität zeigen, und dem daran gebrachtenFinger einen positiven Funken geben.

Der geriebene Harzkuchen zwischen dem Deckel undder Form ist hicbey als eine auf beyden Seiten belegte Ta-fel anzusehen. Die untere Seite des Deckels mackt dieobere, die obere Seite der Form die untere Belegung aus.Mithin sind die äußern Theile des Deckels und der Form,wie bey einer geladnen Tafel, auf entgegengesetzte Art elek-trisier, und das Anhalten der Finger an beyde zugleichmuß, wie bey der leidner Flasche, einen erschütterndenSchlag verursachen.

Es findet also zwischen dem Elektrophor und einer be-legten und geladenen Glastafel gar kein Unterschied statt.Richtet man die Glastafel so ein, daß man beyde Bele-