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deutlich sieht, daß Newton diese Erklärung der physikali-sche» Beschaffenheit des Lichts für die wahrscheinlichste ge-halten habe, so kan man es zulassen, sie als sein Systemanzusehen, welches von dem Ausfließen oder Ausströmendes Lichts aus den leuchtenden Körpern die angeführten Na-men erhalten hat. Die vornehmsten Gründe, welche mandein Emanationsspstem entgegensehen kan, hat Erster (k§ov»rbeoria lucis ec colornm in Opusic. varii argumenn, sterol.1746. 4. p 171 — 182) vorgetragen. Man stauch dieBriefe an eine deutsche Prinzessin über verschiedene Gegen-stände der Physik und Philosophie, Th. l. 24. Brief, undin diesem Wörterbuche den Artikel: Lrchr.
Entfernung, wahre, Abstand, LL-
Die kürzeste Linie, welche zwischen zween Gegen-ständen gezogen werden kan. So wird die Entfernungzweener Punkte von einander durch die gerade Linie zwi-schen beyden, die Entfernung eines Punkts von einer Liniedurch den Perpendikel angegeben, der sich von jenem aufdiese fallet« last.
In der Physik, wo die Rede von Körpern ist, nimmtman, wenn Entfernungen zu bestimmen sind, an oder indiesen Körpern gewisse Punkte von bekannter Lage an, z.B.bey kugelförmigen Körpern ihre Mittelpunkte. So heistEntfernung der Erde von der Sonne die gerade Linie zwi-schen den Mittelpunkten dieser Weltkorper.
Auf der Erdkugel, die man Hiebey als eine völligeKugel betrachtet, wird die Entfernung der Orte, dieser Ge-stalt wegen, nicht für die gerade Linie, sondern für den zwi-schen beyden enthaltenen Bogen eines grösten Kreises an-genommen.
Die Mittel, Entfernungen zu messen, lehrt die Geo-metrie, auch für solche Falle, wo man zu den Punktenselbst nichr kommen kan. Die Anwendungen dieser Mittelauf phpsikaüsisie Gegenstände, besondets auf die Entfer-nungen der Wlltkörpcr und entlegner Orte auf der Erd-flache, gehören unter diejenigen Erfindungen, welche demmenschlichen Verstände vorzüglich zur Ehre gereichen.