Band 
[Erster - Dritter Band.]
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rv6 Oekonomische

cheslrrdischesParadiß einbildet; sondern bedenkt,da weder hier noch dort das Reich Gottes in Es-sen und Trinken, und alle Sinnen erquikendcnSinnlichkeiten bestehen solle, daß wle der Schö-pfer ein Geist sey, wir ihn auch im Geist anbeten,und mit unserm Geist ohne die Sinnen genießenlernen sollen.

§. 59.

Der Mensch sollte billig erkennen, daß nichtnur ein Ueberbleibsel des göttlichen Ebenbilds inihm seye, sondern, daß dir Gnade Gottes ihmbasselbige auch in diesem Leben auf gewisse Artersezen will , wenn er nur dieselbe nicht hindert.Gleichwie die NaturErkenntniß ihm zeigt, wienahe alle drey Reiche mit einander verbundenseyn, also, daß es Sreinpflanzen Lithophyta gibt,und Thierpflanzen Zoophyra, und von jenen dieCorallen, von diesen die lleila marina srbo-reicenn, der Baum- ähnliche Seefisch ein Bey,spiel seyen: also seye auch die obere Welt derhimmlischen Geister mit dieser KörperWelt derdrey N 'turReiche durch den Menschen verbun,den. Mit seinen Sinnen und Kräften des Leibsund der Seele empfindt er alle WeltGcschöpfeund herrschet über sie; mit seiner durch Christumerlößten Seele lobt und preißt er den Allerhöch-sten, und steht in Vereinigung mit demselben,Welche dereinst so vollkommen werden soll, als

vollkommen