^ Pflanzen Historie. 107
vollkommen lene himmlische Geister iezt darin ste-hen. „ Denn so lange unsere Seele an den Leib„ gebunden , können wir kein rechtes vollkomme»„ nes Anschauen der Erkenntniß erlangen. In»„ dessen find alle Menschen schuldig, sich eine„so deutliche Erkenntniß von Gott, dessen Ei»„genschaften und Vollkommenheiten zuwege zu„bringen, als es nur immer möglich ist. „ DieWelt, und darin vor andern das PflanzenReichist vor den Menschen gemacht/ den Schöpfer ken»nen zu lernen, durchs Gefül solcher Naturdingewerden wir zum Gefül göttlicher Wgrhciten ge»leitet Apost. 17, r 7. Das sittliche Gefül unse»rer Seele erinnert uns auch unserer Pflichtenund leitet uns zugleich durch die Gnade zur glük,ltchen Empfindung unserer erbärmlichen Armutund Blöse. Was uns aber Natur und Gnadelehret, da- lehren wir bey Gelegenheit wieder;solche Beförderung der menschlichen Glükseligkeitsoll unser bester Gottesdienst heissen , «S soll inDemut und mit behöriger Prüfung geschehen.Daher habe ich vor dienlich und schiklich erachtet,in dem ersten Stük dieser korsnologiL^uveni'Ii8 blos von der Erkenntniß der VollkommenheitenGottes zu handeln, indem ich es vor vernünftigund zuträglich ansehe, daß man den Kindern,so bald es der verstand zuläßt, Gott in seinerGröse und Güte, au- der Natur, zumal aus
dem