iZ2 Oekonomische
Mitternächtige und von den RegenGegenden ab»gekehrte Berghaltungen, die steilen Wände derBergfclsen,u»d diejenige Seiten der Baume be-feuchtet/die wegen solcher Lage das wenigste vomSommcrRegen genossen haben. Kein Stäub»lein bleibt im Winter unbenezt. Die ungeheureWasserMagaztn in den Alpen / die unterirdischeHole»/ nebst den Schnee» und EißBergen oderGletschern, werden nunmehr wieder mit so vielVorrat versehen, daß ihre fast ewige Quellen einso unaufhörlich Nasses von sich geben können.Wie geschikt ist nicht die WinterKälte zum Dün-gen der Brachfelder; wie fest und ruhig kan flchdie Fettigkeit des Düngers mit der Erde verbin-den, wie dankt man der sonst so beliebten Sonne,daß sie hier ihre verzehrende Kraft zurük halt, dazumal ihre Hize durch den Übeln Geruch des Mi-stes den Menschen zum Schaden sich wirksam er-zeigen würde.
§. 5.
Nebst dieser Crquikung des Erdbodens wen-det der rauhe Winter von unserm PfiawenReichviel widriges bekannter Massen ab, durch Verzehrrung und Tödtung so vieler Geschmeiße, Rau-pen, Gewürme, Käfer, vielmehr aber durchErfrierung vieles Unkrauts und Queken, oderalles dessen, das percnnirend ist, und sich durchdie Wurzeln fortpflanzet. Jener Hofmeister
muß