Pflanzen Historie. 16z
Laß sie oft die Krankheiten verschlimmern. Weilsie nemlich die in den schwammichten Fächergenin ckoris er poris vilccrum den Winter überversessene, ;ähe und kalchigte Säfte, allzu schnellauflösen, mit denselben auf das neue zusammenrinnen und sich in den Holen des Herzens oderder grosen Lungenadern wieder zusammen sezen.Zwar bey starken Naturen geschicht dadurch einglüklicher Auswurf, daher man im Frülingnichts steinichtes mehr in der Leber und Galleder Thiere findet, da hingegen die Mezger zurWinterszeit dergleichen antreffen. So baldnemlich das Vieh das erstemal grüne Weide frißt,sollte auch das Gras von den Winter» undFrü-lingsfrösten noch so verbrannt aussehen; bekommtaber das Vieh nur etliche Hände voll der nochneben dem Schnee hervorsproffenden Batengen,Pfaffenröhrlein, Hufflattich, Cypergras, Hüner-därm, wilden Ehrenpreiß, Taubnesseln, und umfern Violgestcauchen, so findet man in seinem Ein-geweide eine gross Veränderung, gegen der Win-terszeit zu rechnen, und daher möchte die Viol-pflanze von dem Landwirt vor das hustende undgelbsüchtige Vieh am besten zu gebrauchen seyn.
§. t4-
Man hätte sich die graste Arzncytugendenvon einer Pflanze, die so was ganz eigenes in ih-rer Benennung erhalten, versprechen sollen, aber
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