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kung leisten. So findtman dieses auch noch anvielenPflanzen,und wir werden dleienige besonderssteißiganzeigen, welche grün oder frisch ganz an,dere Kräften zeigen, als gedörret. Der kurz ge,faßte Arzneynuzen unserer Pflanze bestehet dar,tn: Der Blumen Haupt» und Herz stärkendeKraft im Geruch so wol, als im innerlichen Ge,brauch ist anscheinend, wofern dem Krankennichts in der Küche und im Keller rc. abgehet.Aber das ist im Ernst gewiß, daß die Blumenfrisch und grün einen etwas gesalzenen,auflösendenSchleim mit sich füren, der zugleich külend, lln,Verend, und der Brust dienlich ist. Die Blätterhaben wohl gar eine Eigenschaft gelind zu purgi-ren. Der Same wird mit Master zu einerMilch gestoßen, und reiniget die Brust und dasGeblüt durch die Nieren.
Sonst hat man wenige Erfarungen, in wel,chen Krankheiten die Theile dieser Violenpfianzebesonders geholfen haben, weilen ihre beste Kraftim grünenden ist, dieses aber nur ein oder zweyMonate währet, und die Kranke nicht allezeit an-er Hand find.
§. i z.
Ob zwar gleich iener allzu hart gercdt, daßdie meiste Frülingspflanzen der menschlichen Na»tue allzu stark waren , so ist doch von den Frü«lingskräutersuppen aus der Erfarung bekannt,
daß