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[Erster - Dritter Band.]
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Pflanzen «Historie. 229

werden solle, ist gehörig zubereitet, «nd ihr Ab-stand von einander recht bestimmt, wie weit fienemlich von einander sollen gepfianzt werden.Wir find unterrichtet, wie fie gehörig in die Er»de etnzusezen seyen. Wir haben die rechte Iar--zeit, die Neige des Winters, ehe der Saft inden Bäumen fich bewegt, dazu erwalt. DieBäumlein find in der Pfianzschule nie beschnittenworden, und wir find davon unterrichtet, daßwenn solche von ferne her gesandt wären, ihreWurzeln scharfer zu beschneiden wären; als wenndie Pflanzschule nahe bey dem Garten wäre, inwelchem fie nun einzupflanzen. Alle diese Um,stände müssen vorher ausgemacht seyn. Wen»dieses geschehen, so nemen wir solche Bäumlein,sie seyen nun zu Zwergen oder Spalieren bestirnt,halten erstlich ihre Wurzeln über fich und be,schneiden fie, daß dleienige so senkrecht in die Tie-fe gieng , die Herzwurzel nemlich weg komme,von den andern starken drey oder vieren, wie eineHand ausgebreitet und auf etliche Zolle oder aufeinen Schuh lang abgeschnitten würden, die di»kere langer, die dünnere kürzer, die Creuzlaufen»Le, verderbte, und die kleinfafichte gar weg, ieneaber dergestalt schief geschnitten würden, daßwenn fie nun in die Erde gesezt werden, fie überder Erde stehen, und nicht die Erbe auf ihnenArge. Endlich wird das ausgeschiagene Reiß

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