Band 
[Erster - Dritter Band.]
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Oekonomifche

auf drey oder vier Augen, demnach kurz beschult,len, und denn geschlcht die Einsezung in die Erdeso, daß wen» es ein Spalier, solches fünf Zollvon der Mauer abstehe , und das Auge gegenden Garten gekehrt seye. Sollte am Stammauch etwas ausgeschlagen seyn, so muß es ganz weggethan werden. Die neu wachsende Wurzeln,und nicht die wir in die Erde gesezt, sind es,worauf wir unsere Hofnung stellen. Bey die,sem eingesezten Bäumlein nun sorgen wir das er,ste halbe oder ganze Jar vornemlich, daß es feststehe, und nichts seinen Stamm bewege, so denWurzeln höchst schaden würde; daß es vor zugroser Trokenheit bewahret seye, und nach Noth,durft seine Erde mit Wasen bedekt, oder gelindbegossen werde, daß auch über den Winter sol,ches vor Frost und andern Feinden auf das be«ste in Acht genommen, und wo sie deßwegen mitGeströde um das Slämmlein bedekt würden,kein Unziefer sich aufhalte.

§. 65.

Wir lassen sie ein ganzes Jar also wachsen,und sehen alsdenn wieder nach. Da finden wir,daß ein jedes anders gewachsen, als das andere.Die hervor getriebene Geschosse eines jeden un-terscheiden sich von den Geschossen der andern.Die Kinder von einem Ehepaar der Menschensind oft nicht so sehr Merschteden. Bey dem

erste»