Band 
[Erster - Dritter Band.]
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2tz4 Oekonomische

nicht betrogen. Wo aber dieses geschehen, undder Baum wieder nicht ausgeschlagen, oder garzu gering und matt; so Ware er völlig zu ver,verwerfen. Bey allen übrigen werden die neuewohlgclegene Reiser kurz beschnitten an tauglichenAugen, man sorget vor ihre Bedekung, wie fiewieder kleinere Reifer bekommen, man bindt sieso an, daß ie breiter das Laub , desto weiter sievon einander stehen müssen. Was falsch undungeschikt, wird weggeworfen. Kommen bey ei,viaen Schnitten vom vorigen Iar r. Reiser aufeinmal, in einer guten Lage, so lasset man beide;ist der eine stärker als der andere, so beschneid!Man ienen länger, diesen kürzer. Wenn die Ab-sicht auf einen Zwergbaum geht, so muß man da-hin bedacht seyn, daß die oberste Augen, die manbey dem icztmaligen Schnitt am Holzzweig läßt,gut auswärts sehen. Die Räuber und Spät-linge so wol als die ungeschikt heraus schossendewerden gar weggeschaft. Zeigen sich an einemBaum wieder viele Acste wie bey dem erstenSchnitt, so hat er überflüssigen Saft: man be-schneidt solchen laug, sonst würde er mehr treiben;auf solche Art aber, wenn man auch wohl grossHolz- und Wasserreiser läßt, so mag er sich ver-geilen, wenn er nachmals Früchte tragt, werde«iene Reiser noch früh genug weggenommen End,sich vergißt man wieder nicht, vor ein Spalier,

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