Pflanzen. Historie. 24;
halten. Wie denn auch meine geringe Meinungdavon zu sagen, mir davon etwas zugesandt wor-den, welches gar leicht zu erkennen war. Viel-leicht sind solche von einigen Thieren wie die Feld-mäuse zusammen getragen worden, und hernachwieder an das Tageslicht gekommen.
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Die Gulden Günsel Lcmloli^L msäi'a sonstLuZula genannt, französisch kugle, heißt billigdas Heilkrautleln und ist das dritte. Die Blat-tern derselben grün aufgeleget, welche so viele,als die Gröse des Schadens erfordert, find vordie umfrefiende Geschwüre der Oberfläche des un-tern Schienbeins, gegen die Knoden, ein vortref»liches Hausmittel, nach meiner erst kürzlich ge,Habten Erfarung. Daher auch solche Biätleinunter dem Schnee gesucht, oder die Pflanzleinoder Stöklein zum Vorrat den Winter über inKeller oder solche Oerter wo der Frost nicht zuhart ist, gesezt werden. Ihre HeilungSSrt istnicht, daß sie das Geschwür schlechtweg stopfen,sondern sie halten es nur in Gränzen, sie beför-dern den Ausfluß des wässerigen Eiters und lin-dern die Schmerzen. Eben so wird dieses Kräut-lein auch innerlich in Thee und Brühen vor Lun»gengeschwüre gebraucht, und vor andere verstopf-te drüfichte Teile.
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