264 Oekonomische
auch Hirsen, und wenn es geschikt gedüngt wird,so kommen die meiste Kornartcr Winter« undsom,merige, wenn die Jargänge nicht zu dürre, son»-erlich ieztere, auch Rüben, Erdapfel, Krautund Erbsen, im nassen Sommer, und alleswas gern tief unter sich wurzelt, wohl darinfort. Und in Garten hält man mit Fleiß sandi«gen trokenen Boden an einer Eke, weil man da«rin zum Ueberwintern und zu frühen Gewäch«sen, die vortreflichste Wirkung erfärt; gleich,wie in obigem aber mäffigstarkcn Boden, die spa,te Sommergewachse am schönsten geraten, c)Der mittlere Boden endlich, ist zum Flachs sehrgeschikt, und zur Gerste, wenn gute Düngungund gemafigter Regen nicht mangeln ; Hanf,Hirsen und Rüben kommen auch wohl darin fort.Aber was thut der Landwirt, wenn die Felderöschig liegen, und durch die Bank auf die Win»tersaat, die sömmerige folgen muß : wer schaftihm vor iedes von diesen beiden allezeit seine ei,gene Erdart? da weiß er mir den Saaten schoneine gute Gattung auszusuchen ; einige habenwirklich bey uns zu Rüben, z. E. ihren eigenenbeständigen alliärltchen Erdboden, und mit demFlachs, ziehen sie immer dem leichten Boden«ach. Und endlich was der Boden und die Dün,gung nicht thut, das thut Gott mit der Witte,rung, denn er hat gar ein groß Votum bey dertätlichen Fruchtbarkeit. §. 8 9 .