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Pflanzen, Historie.
§. 89.
Es wachsen auch einige Unkrautarteu eher ineinem als andern Erdboden, als a) im starkenleimichten, das Zinkraut oder Pserbusch, diekleine wilden Wiken, das Huflattich, die Gleis,se oder Hundspeterling eine giftige Pflanze, diestatt der Mohren von armen Leuren gesammlet,sie in Lebensgefar gestürzt: die wilde Pastinaken,der Knauel, die Trespe oder Schwindelhaber,b) In leichten und wohlsandigen Boden wachßtfast kein Unkraut, ausser, wenn er nicht tief ge«nug umakert wird, da denn gewisses tiefwurzeln,des Unkraut, Kazenschwanz, rc. sich darin festfezt, oder daß mit dem Dung der Same dahingefürt werde; aber c) im mittleren sind gar zugerne und häufig, der Mohn oder die Klatsch,rosen, bey uns die Schnallen, die Raden, derHederich, der wilde Senf, so ganz unrecht Pfen«ningkraut, und wider die Kornwürmer wunder«sam dienlich gefunden worden, * die Chamillen,die Raden, di« Akerwlnden, der Hederich , derwilde Rebs oder Rübsen, und andere.
§. 9 °-
Das allerwichtigste aber ist, wie die dreyer,sey Erden fich bey verschiedenen Iaröwitterun,gen verhalten, u) Der starke leimichte Bodenkan ein trokenes Jar ausstehen, wenn er im An«R 5 fang
* Ockousmische Nachrichten, rcstes Skük, p. s8x.